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Challenge Roth Spezial: Interview mit Rookie Thomas Neiswirth – „Ich träume eigentlich nur vom legendären Zieleinlauf“

11. Juli 2015 von Christine Waitz

Thomas Neiswirth,   einmalig 2012 stand Thomas Neiswirth das erste Mal hinter der Startlinie eines Triathlons. Auf eine Kurzdistanz hatte sich der Oberpfälzer im Rahmen eines „Local Heroes“ Projekts mit professioneller Hilfe vorbereitet. Bereits im Jahr darauf bestritt er eine Mitteldistanz. 2015 soll es nun endlich soweit sein. Die erste Langdistanz! Wir haben uns mit dem Roth-Rookie unterhalten.


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Im normalen Leben ist Thomas Neiswirth Marketingleiter einer Regensburger Brauerei. Ob es das alkoholfreie Bier war, das ihn zum Triathlon gebracht hat, das müssen wir noch erfragen. Fest steht jedoch: Der Challenge Roth 2015 wird sein erstes Langdistanzrennen sein. Sein Ziel – unter 13 Stunden bleiben. Darauf vorbereitet hat er sich neben der Arbeit in der Brauerei mit bis zu 18 Stunden Training pro Woche.

Hallo Thomas,
mittlerweile kann man schon fast die Stunden bis zum Startschuss zählen. Wie fühlst du dich vor deinen ersten 226 Kilometern und was geht einem in den letzten Tagen durch den Kopf?

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich nervös und aufgeregt. Arbeit, Essen und die letzten Tapering-Einheiten lenken mich aber gut ab. Vor Augen haben ich den Zieleinlauf und die Erfüllung eines Traumes.

Thomas Neiswirth, einmalig2012 hast du deinen ersten Triathlon bestritten. Wie bist du damals zum Dreisport gekommen?

Der erste Ironman Regensburg 2010, dabei die letzten Finisher kurz vor 23 Uhr, und die Finish Line Party, haben mich mit dem Virus Triathlon infiziert. Das will ich auch einmal packen! Über ein Local Hero-Projekt der Wechselszene beim Oberpfälzer Seenland Triathlon bin ich dann an den Start meines ersten Triathlons gekommen. Nach und nach sind die Distanzen dann länger geworden, bis hin zum Challenge Roth 2015

Roth, das bedeutet Gänsehaut. Am Start unter der Kanalbrücke, am Solarer Berg, beim Zieleinlauf im Stadtgarten. Worauf freust du dich jetzt schon am meisten?

Jeder sagt, genieße jeden Augenblick des Rennens. Aber ich träume eigentlich nur vom legendären Zieleinlauf in Roth und dass dann eine riesige Challenge hinter mir liegt.

So eine Langstrecke ist mehr als „nur“ schwimmen, radeln und laufen. Material, Wechsel, Ernährung, mentale Stärke – allesamt Faktoren, die dein Finish beeinflussen können. Hast du dich von erfahrenen Sportlern beraten lassen?

Anfang des Jahres habe ich mir Sebastian Koschel, Triathlet, Sport- und Ernährungswissenschaftler, als Coach genommen und mit ihm Training und Ernährung professionell geplant und durchgezogen. Das war eine top Entscheidung. In meinem Umfeld habe ich viele Sportler, die mir helfen durchzuhalten und den ein oder anderen Platten halfen zu flicken.

Thomas Neiswirth, einmalig

Zeitsprung: Du bist glücklich im Ziel angekommen, doch die Temperaturen verlangen nach Flüssigkeitsausgleich. Nimmst du auch ein Alkoholfreies der Konkurrenz, oder bringst du dein eigenes mit?

Marktforschung kann doch richtig Spass machen! (-; Ich freue mich im Ziel auf vieles, aber nicht unbedingt auf ein Alkoholfreies. Die Aussicht auf ein eiskaltes Weltenburger Weißbier gibt mir auf den letzten Kilometern nochmal den richtigen Antrieb!

Zum Challenge Roth Spezial.

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Fotos: Thomas Neiswirth

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