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Die Schwimmstrecke

Challenge Roth:
Die Schwimmstrecke

13. Juli 2010 von Michael Krell

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schwimmstrecke-challenge-roth-2Die Strecke an sich ist recht einfach erklärt, einmal etwa 1,7 Kilometer geradeaus bis ihr durch eine Brücke schwimmt. Hier geht es wieder zurück, Überraschung, bis zur nächsten Brücke! Eine kurze Wende und fertig ist der Spaß ;)

Auf der Suche nach den richtigen Füßen
Zur Taktik ist nicht viel zu sagen, außer dass ihr euch ein paar Füße sucht, an die ihr Euch hängt. Das Tempo stimmt wenn ihr euch andauernd konzentrieren und anstrengen müsst, nur um die Gruppe zu halten. Dann solltet ihr Euch einen zeitlichen Vorteil erschwimmen. Wenn ihr allerdings hintendran locker mitpaddelt und sogar auf Rückenstil wechseln könntet, dann weg da! Das ist ein Wettkampf, in diesem Fall habt ihr die Verpflichtung die Gruppe zu überholen und euch andere Füße zu suchen.

Eine gute Gelegenheit ist, wenn ihr überholt werdet. Hier versucht ihr dranzubleiben! Das sollte man nicht ungenutzt lassen.

Am besten mittendrin
Wenn ihr in einer Gruppe schwimmt, platziert euch nie als letzter. Ihr fallt manchmal so ziemlich schnell wieder aus der Gruppe raus, und wenn hinter euch keiner mehr ist, der/die das Loch zuschwimmt, dann seid ihr weg vom Fenster!

Bis zur Wende sollte es sich noch nicht zu anstrengend anfühlen, danach beginnt die Arbeit und es darf ruhig bis ans Maximum gehen. Der Schwimmpart ist der einzige Teil auf der Langdistanz der nah am Maximum absolviert wird. Der zeitliche Unterschied zwischen dem Ironman-Schwimmen und einem 3,8km Schwimmwettkampf sollte fast identisch sein, ersteres wird meist nur 1 bis 3 Prozent langsamer geschwommen.

Das Schwimmen strengt, auf den Tag gesehen, kaum an, kostet recht weng Energie und eure Arme braucht ihr danach eh nicht mehr ;-)

Es bietet sich noch an vor dem Schwimmausstieg den Beinschlag etwas zu verstärken udm die Durchblutung etwas anzuregen. Außerdem solltet ihr kurz vorher schon mal den anstehenden Wechsel im Kopf durchgehen und Euch Eure Startnummer ins Gedächtnis rufen. Kann nie schaden.

Für Zuschauer ist noch interessant, dass man seinen Lieben im Wasser quasi die ganze Strecke begleiten kann, wenn man sie im Wasser ausgemacht hat.

haut rein!

krelli


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Michael Krell ist Autor des Artikels und zudem ein sehr aktiver und erfolgreicher Triathlet. Nachdem er sich die Quali für Hawaii beim Ironman Zürich 2008 bereits einmal sichern konnte wurde er 2009 zum Sub9 Finisher beim Challenge Roth. Krelli treibt auch bei uns im Forum sein unwesen und hat seinen eigenen Blog und hat auch sein eigenes Buch.
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