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Challenge Roth 2011: Sebastian Kienle kennt seine Stärken

7. Juli 2011 von Meike Maurer

Sebastian Kienle ist laut eigener Aussage in „Top in Form“. Nach einer kleinen Pause vom Triathlon-Alltag nach dem Rennen im Kraichgau, ist der 27-jährige nun physisch und mental bereit, loszulegen „mir fällt es die letzten Tage schon extrem schwer, nichts zu tun“, gibt Kienle offen zu.


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Weltrekordzeiten sind dem Badener bei Rennen am Sonntag dabei eigentlich relativ egal: „Ich wäre lieber der Einzige, der dieses Jahr den Andi Raelert schlägt, dabei wäre die Zeit zweitranging für mich.“ Der Psychokrimi von Roth wäre hiermit eröffnet.

Kurz vor dem Rennen in Roth haben wir noch mal mit Sebi gesprochen und ihn zum aktuellen Stand „Kienle gegen Raelert“ befragt.

Auf deinem Blog konnte man nach dem zweiten Platz bei der Half-Challenge im Kraichgau lesen, dass du dir eine kleine mentale Auszeit gegönnt hast. Wie muss man sich das vorstellen?

Eigentlich ziemlich einfach – ne ganz normale Pause eben: Einfach mal ein paar Tage so wenig Triathlon wie möglich, ganz ohne geht`s natürlich auch nicht, aber zumindest ohne Training. Wieder ein bisschen mehr mit meinen Karlsruher Jungs und meiner Freundin unternehmen und einfach mal abschalten.

Zwischendurch hast du aber auch noch bei fiesem Schmuddelwetter bewiesen, dass du trotz Langstrecken-Training noch richtig schnell unterwegs bist und hast das Liga-Rennen in Schömberg gewonnen. Kann Roth jetzt kommen? Fühlst du dich zu 100% fit im Moment?

Doch das kann man so sagen. Die letzten Einheiten unter persönlicher Aufsicht meines Trainers Lubos Bilek liefen hervorragend. Letztes Jahr habe ich fast genau die gleichen Einheiten in der unmittelbaren Vorbereitung gemacht und kann daher recht gut vergleichen das ich mich doch deutlich verbessern konnte. Seit letzter Woche ist im Training eigentlich alles getan – jetzt heißt es nur Füße hochlegen …

Wie muss das Rennen laufen, um den Streckenrekord – die 7:50:27 –  von Luc van Lierde zu knacken? Welche Wetterbedingungen wären dir am liebsten?

Da müsste ich schon einen sensationellen Tag haben, um das zu schaffen. Aber letztes Jahr hätte ich vorher auch nicht geglaubt, dass ich gleich unter 8 h bleiben kann J. Optimal wäre natürlich ein Gegner mit einem ähnlichen Leistungsprofil wie ich. So einer ist aber nicht am Start. Um es auf dem Punkt zu bringen, um die Zeit zu schlagen muss ALLES perfekt laufen. Für eine schnelle Zeit wäre natürlich Wetter mit um die 20°C optimal, zumindest für mich. Für eine schnelle Radzeit sollte es natürlich möglichst windstill sein. Am Ende ist die Zeit aber zweitrangig. Wenn ich das Rennen mit 8:13 gewinne, bin ich glücklicher, wie wenn ich mit 7:55 zweiter werde J.


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