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Ironman Hawaii 2012: Mauna Kea – der höchste Berg der Welt

2. Oktober 2012 von Ralph Schick

Hinter dem heutigen Türchen unseres Adventskalenders für Triathleten versteckt sich der Mauna Kea auf Big Island. Vom Meeresboden aus gemessen ist er der höchste Berg der Welt. Die Angaben über die absolute Höhe variieren zwischen 9.500 und 10.500 Metern. Aber auch die Höhe von 4.205 Metern über dem Meeresspiegel ist  beeindruckend. Dieser Höhenunterschied läßt sich in einer zweieinhalbstündigen Autofahrt von Kona oder in eineinhalb Stunden von Hilo aus überwinden.


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Laut der Hotspot-Theorie sind die Vulkane auf Hawaii durch einen Auslass im Erdmantel entstanden, an dem die Magma an die Erdoberfläche transportiert wird. Da die tektonischen Platten auf dem flüssigen Erdinneren schwimmen und sich die Platten bewegen (natürlich nur sehr langsam) sind im Laufe von vielen Millionen Jahren eine Reihe von Vulkaninseln entstanden, die Inseln von Hawaii. Dabei sind Kauai und Niihau die ältesten Inseln und Big Island ist die jüngste. Das zeigt sich auch an den nach wie vor aktiven Vulkanen auf Big Island. Der Mauna Kea ist derzeit nicht aktiv.

Zur Fotostrecke vom Mauna Kea

Die größte Sternwarte der Welt

Auf dem Gipfel des Mauna Kea befindet sich eine ganze Reihe von internationalen Observatorien, die gemeinsam die größte Sternwarte der Welt bilden.

Die dünne Luft in der Höhe von über 4.000 m lässt sich sofort wahrnehmen. Man ist merklich kurzatmig und fühlt sich etwas schwindelig, ähnlich wie bei einem kleinen Rausch. Zu Recht wird empfohlen, dass am Besucherzentrum, einige Hundert Hundert Höhenmeter eine mindestens 30-minütige Pause zur Anpassung gemacht wird.

Ein Besuch des Mauna Kea lohnt sich auf jeden Fall. Die Fernsicht ist, wenn sie nicht durch eine geschlossene Wolkendecke behindert wird, absolut beeindruckend. Die Belastung durch die große Höhe sollte man aber nicht unterschätzen und diesen Ausflug nicht zu nah vor dem Ironman-Rennen absolvieren. Wer in guter Form ist, kann einfach mal ausprobieren, wie der Körper auf einen kleinen Jog über die letzten Meter und Höhenmeter reagiert.

Miet-Autos müssen unten bleiben

Die Straße auf den Mauna Kea hinauf ist nur bis zum Besucherzentrum asphaltiert. Die meisten Auto-Verleih-Firmen untersagen eine Weiterfahrt von dieser Stelle ab. Das letzte Weg zu den Observatorien ist bis auf das letzte Stück eine Schotterpiste, vergleichbar mit einem Versorgungs-Schotterweg, wie er zum Beispiel in den Alpen auf eine Alm hinauf führt.

Auf dem Weg von Kona zum Mauna Kea kommt man unter anderem in Waimea vorbei. Hier ist das Hawaiian Style Cafe an der Hauptstraße einen kleinen Abstecher wert. Die Portionen sind absolut „triathleten-verträglich“ und man sieht ein echtes Stück Amerika!

Zur Fotostrecke zum Mauna Kea

Fotos: triathlon.de

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