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Andreas Raelert: „Ich möchte um den Sieg mitkämpfen“

10. Oktober 2013 von Christine Waitz

Sebastian Kuhn,   freiKailua-Kona, 9. Oktober 2013 – Kona, die Fünfte: Für Andreas Raelert steht am Samstag das Rennen des Jahres bevor. „Die Wochen des Wartens sind vorüber“, sagt der amtierende Vizeweltmeister, „ich freue mich, dass die Rennwoche in Kona begonnen hat, aber man ist gleichzeitig auch sehr gespannt, was einen im Wettkampf erwartet.“ Andreas Raelert ist bisher viermal auf Hawaii gestartet und erreichte dabei als einziger Athlet zwischen 2009 und 2012 immer einen Platz auf dem Podium.


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„Der Ironman Hawaii ist etwas Besonderes“, sagt Andreas Raelert, „es ist ein einzigartiges Rennen und der Grund, wofür es sich lohnt, über Monate hart zu arbeiten und in der Vorbereitung auf dieses Rennen auf vieles zu verzichten.“ Unter den mehr als 1.800 Teilnehmern, die am Samstag bei der Weltmeisterschaft an den Start gehen, sind viele herausragende Sportler, die sich bei einem der weltweiten Ironman-Events in ihren Altersklassen oder als Profi über das Kona Pro Ranking qualifiziert haben. „Es ist eine Weltmeisterschaft, bei der nur die besten Sportler antreten“, sagt Andreas Raelert, „aber auch wenn es einen getrennten Start für die Profis und alle Agegrouper gibt, so verbindet alle Teilnehmer die gleiche Passion und das gleiche Ziel. Der Ironman ist ein gemeinschaftliches Erlebnis.“

Mythos Hawaii: „Das ist schwer zu beschreiben“

Sebastian Kuhn, freiAm Samstag werden um 6.30 Uhr Ortszeit (18.30 Uhr MEZ) die 50 bestplatzierten Athleten des Kona Pro Rankings, der offiziellen Ironman-Weltrangliste, am Pier von Kailua-Kona ins Rennen starten. Ihnen steht wie den Altersklassenathleten ein Wettkampf bevor, der aufgrund seiner harten Bedingungen und seines unvergleichlichen Ambientes als Mythos gilt. „Der Ironman Hawaii ist mit Worten schwer zu beschreiben“, sagt Andreas Raelert, „er ist körperlich, aber vor allem mental eine extreme Herausforderung.“ Die klimatischen Bedingungen, der unberechenbare Wind und vor allem auch die Athleten selbst machen das Rennen unkalkulierbar.

Der Kopf entscheidet

„Entscheidend ist vor allem die mentale Stärke“, sagt Andreas Raelert, „man darf in diesem Rennen niemals aufgeben, 80 Prozent spielt sich im Kopf ab.“ So konnte der Rostocker im vergangenen Jahr nach einem nicht so guten Schwimmen beim Radfahren viel verlorenen Boden gutmachen und im Marathon noch auf den zweiten Platz laufen. Die Zielsetzung des Weltrekordhalters auf der Ironman-Distanz für den Samstag ist klar: „Ich möchte wie in den Vorjahren um den Sieg mitkämpfen.“

Zur Website der Raelert Brothers.

Foto: Sebastian Kuhn

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