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Allgäu-Triathlon: Turbulent und fast zufrieden

24. Juli 2007 von Christian Friedrich

beutelplatz.JPG(Immenstadt, 21.07.07) Das Wochenende sollte trocken werden, aber auch wenn es am Freitag abend noch regnete war der Renn-Samstag dann trocken und zudem kaum sonnig, also gute Bedingungen.


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Um 4 Uhr bin ich auf, damit ich um 4:50 Uhr, der erste am Frühstücksbuffet war…wenigstens einmal Erster sein.

Um 6:30 Uhr am Parkplatz und dann erst einmal Rad einchecken und die Beutel ablegen bzw. –geben. Anschließend in die Toilettenschlange einreihen und warten…warten…warten…mei geht das manchmal langsam. Den Start der Frauen hatte ich schon einmal verpasst. Die Leute könnten sich ruhig auch mal hier beeilen.

Endlich ab zum Start, Tasche abgeben und in das Strandbad einchecken. In der Schlange noch in den Neo rein, Oberarmbeschriftung und ab ins Wasser.

Schwimmstart
Nach langem Rumstehen dann der Startschuss und die Meute setzt sich in Bewegung. Obwohl ich ganz vorne stand war es zunächst locker und ruhig. Doch dann kamen ein paar Schnellere und natürlich wollen alle zu der gelben Boje. Das Feld spitzt sich also zu und somit musste ich dem ein oder anderen Ausweichen. Manche schwimmen mit so einer Kraft vor sich hin (aber mit schlechter Technik) das man regelrecht Angst bekommt. Will ja auch nicht die Brille verlieren oder einen Schlag abbekommen. Ich mach einen eher größeren Bogen um die erste Boje; bis zur zweiten Boje war es dann insgesamt entspannter. Es schmeckt oder riecht nach Benzin auf den letzten 600 Metern.

Raddisziplin
Raus aus dem Wasser und etwas mehr als 32 Minuten sind nicht dolle, aber erwartet. Beutel schnappen, Startnummer im Laufen umschnallen…dann im Zelt, den Neo runtereinhef.JPG und ab zum Rad. Gleich nach ein zwei Kilometern geht es den Kalvarienberg hoch. Ich kurbel locker hoch und versuch danach erstmal den Puls von 180 auf 165 zu bekommen. An einer Abfahrt fahr ich so schnell ich mich traue…und das ist schon schnell (hab allerdings keinen Tacho) und dann schießt noch einer an mir vorbei…wauw…krass.

Zweite Runde, meine Beine sind gut und es läuft auch gut am Berg. Ein weitere Kuota-Fahrer kommt neben mich (nachdem wir lange Zeit gemeinsam gefahren sind und keiner sich so richtig lösen konnte) und sagt „tja, die Kuotas fahren alle gleich schnell!“. Später musste ich feststellen…nee stimmt nicht…meins war schneller.
Dann an der zweiten langen Steigung, fällt mir die Kette runter. Also mit de Finger rein und wieder drauf damit. Mit schwarzen geölten Fingern geht es weiter.

rothdejavue.JPGAn einer Abfahrt nehm ich ein Sponser-Tube in die Hand (dummerweise an einer Abfahrt, also Hand an der Bremse mit Tube), fahr dann leider über ein Schlaglöchlein und das Gel spritzt mir um die Ohren. Ich leck meine ölverschmierten Finger ab…mhh lecker…egal. Der Wechsel zum Laufen klappt super und die ersten 10 Kilometer lauf ich in knapp unter 43 Minuten und gar nicht mal so angestrengt. Dann innerhalb von 50 Metern ein Schmerz im Brustkorb. Ich muss langsamer machen…stehen bleiben..durchatmen..weiterlaufen. Keine Ahnung wie schnell noch, aber ich verliere Zeit. In der zweiten Runde muss ich noch mal stehen bleiben bevor es wieder schneller weitergeht. Noch 17 Minuten bis zur 5 Stundenmarke, aber noch 5 Kilometer zu laufen. Dat schaff ich nicht. Aber immerhin bin ich sie dann noch in etwas mehr als 20 Minuten gelaufen. 1:37:14 am Ende…oh mann…ich kann schneller. Muss ich noch mal her kommen. Also dann 2008, ein neuer Versuch.

Bild1: Wechelbeutel 1 (366)
Bild2: Ein Teilnehmer aus HEF (Bad Hersfeld), da komm ich ursprünglich mal her
Bild3: Großer Luftballon, wie in Roth

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