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Leistungsdiagnostik: das sollte jeder Ironman wissen

8. November 2019 von Stephan Schepe

Gerade bei Mittel- und Langdistanzen ist vor allem die Fähigkeit zur kontinuierlichen Energiebereitstellung ein leistungsbegrenzender Faktor. Gleichzeitig aber auch DER Schlüssel zum Erfolg! Mit einer Spiroergometrie wird der Stoffwechsel bei sportlicher Belastung gemessen. Durch dieses diagnostische Verfahren wird ein aktuelles Leistungsbild entworfen, aus dem sich sowohl individuelle Trainingsbereiche als auch eine unmittelbare Wettkampfstrategie ableiten lassen.


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Stephan Schepe / triathlon.de, freiAuf der Radstrecke bei der Challenge Roth, ©triathlon.de

 
triathlon.deZum Autor: Stephan Schepe ist Diplomsportwissenschaftler und lizensierter Triathlon-Trainer. Als erfahrener Triathlet blickt er selbst auf mehrere erfolgreiche Ironman-Teilnahmen zurück, als Trainer betreut er Einzelsportler und Sportgruppen aller Leistungsstufen. Stephan ist zudem der triathlon.de Bike-Fitting-Experte und Spezialist für Leistungsdiagnostik.

Mittel- und Langdistanztriathlons sind im Unterschied zu den kurzen Wettkampfformaten  von einer Belastungsstruktur im submaximalen Intensitätsbereich geprägt. Dieser soll ohne Leistungsabfall über einen langen Zeitraum möglichst gleichmäßig aufrecht erhalten werden. Die langandauernde aerobe Versorgung der Arbeitsmuskulatur ist hier von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Wettkampfleistung.

Ein Rechenbeispiel:
Ein Athlet verbrennt bei hoher Intensität ca. 1.000 kcal/h. Aufgrund des hohen Wettkampftempos wird der gesamte Energiebedarf aus KH generiert. Gut gefüllte Glykogenspeicher liefern eine Gesamtenergiemenge von ca. 2.000 kcal/h, also ausreichend für ca. 2 Stunden Wettkampfdauer. Zusätzlich nimmt der Sportler Riegel und Gels zu sich. Jedoch ist die Magenaufnahmekapazität unter sportlicher Belastung begrenzt und liegt bei ca. 60-100g KH/Stunde. Dies entspricht einer Energiemenge von ca. 300-400 kcal/h. Maximal! In Summe sind die zugeführten und körpereigen Reserven daher nach 3 Stunden aufgebraucht, der „Mann mit dem Hammer“ kommt. Energieloch, Kraftlosigkeit, Leistungsabfall. Ein Killer auf der Langdistanz!

Stephan Schepe / triathlon.de, freiDie Energieaufnahmekapazität ist begrenzt, ©triathlon.de

 
Was passiert dabei im Körper? Hier geht’s weiter…

 


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