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Trainingslehre: 9 Schritte zum persönlichen Trainingsplan

24. Oktober 2015 von Philipp Peter

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5. Einen Jahresplan erstellen

fotolia.com - Tino Neitz

Erfolgreiche Triathleten planen immer vom Ziel aus rückwärts. Dabei werden ausgehend vom Hauptwettkampf zeitlich aufeinanderfolgende Trainingsperioden festgelegt. Grundsätzlich wird zwischen der Vorbereitungs-, der Wettkampf- und der Übergangsperiode (optimales Verhältnis 7:4:1) unterschieden. Die Perioden werden in Zyklen von 4 bis 6 Wochen Dauer eingeteilt. Innerhalb dieser Zyklen wird der Trainingsumfang über 2 bis 3 Wochen gesteigert, bevor eine Regenerationswoche mit reduzierter Belastung folgt.

6. Grundlegende Trainingsprinzipien beachten

  1. Erst allgemeines, dann spezielles Training
  2. Erst die Häufigkeit, dann den Umfang und erst dann die Intensität der Trainingseinheiten steigern.
  3. Das Training im Grundlagenbereich bildet die Basis des Trainings.
  4. Kraft- und Techniktraining sollten ganzjähriger Bestandteil des Trainings sein.

7. Abfolge der Trainingseinheiten sinnvoll gestalten

Innerhalb einer Trainingswoche ist es wichtig auf eine sinnvolle Abfolge der Trainingseinheiten zu achten. Dabei gilt das Prinzip: Koordination/Technik vor Schnelligkeit vor Kraft vor Ausdauer. Das heißt man beginnt beispielsweise nach einem Ruhetag mit einer Schwimmtechnikeinheit, am nächsten Tag folgt ein Laufintervalltraining und am dritten eine Radausfahrt im Grundlagenbereich.

8. Trainingseinheiten effektiv kombinieren

Um das Zeitmanagement zu optimieren können verschiedene Trainingsinhalte kombiniert werden. Zum Beispiel ein Lauf-ABC mit einem anschließenden Intervalltraining oder ein Koordinationstraining mit einem Krafttraining.

9. An die Umstände anpassen

Nicht einmal Profis schaffen es ihren Trainingsplan jeden Tag exakt einzuhalten. Berufliche oder private Termine, Krankheiten, Verletzungen oder andere unvorhergesehene Umstände können jeden Triathleten zu einer Modifkation des Trainingsplans zwingen. Um doppelte Arbeit zu vermeiden sollte man deshalb nur über einen gewissen Zeitraum, beispielsweise vier Wochen, detailliert planen. Auf den eigenen Körper zu hören und sich auch mal einen ungeplanten Ruhetag zu gönnen ist wichtiger, als ein exaktes Einhalten des Trainingsplans.

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Foto: fotolia.com – Tino Neitz


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