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70.3 Austria: Wieder gewinnt mit Filip Ospaly ein Laufspezialist

22. Mai 2011 von Meike Maurer

Der Tcheche Filip Ospaly wiederholt seinen Sieg vom Vorjahr beim Ironman 70.3 in St. Pölten in 3:55:27 nach hartem Figth auf der Laufstrecke mit dem Österreicher Michi Weiss, der sich ganz knapp mit Platz zwei und einer Zeit von 3:56:01 zufrieden geben muss.


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Nach dem Radfahren lag der Österreicher Weiss noch mit über vier Minuten vor dem 35-jährigen Tschechen, der bereits letztes Jahr Andreas Raelert und Chris McCormack beim Laufen hatte alt aussehen lassen. Und auch dieses Jahr konnte er sich Sekunde um Sekunde an den Österreicher ranschieben und diesen bei Kilometer 18,5 überholen.

Dritter wird der Brite Paul Amey in 3:57:41. Michael Göhner, der als Vierter vom Rad gestiegen war, landet nach dem vierten Platz vor einer Woche beim 70.3 in Alcudia auf dem sechsten Platz  – dicht gefolgt von Uwe Widmann auf Platz sieben. Auch der achte und neunte Platz gehen mit Swen Sundberg und Dorian Wagner an Deutschland.

Radspezialistin Karin Thürig gewinnt bei den Frauen

Die Schweizerin, die bereits als Erste vom Rad gestiegen war, lässt sich den Sieg beim Halbmarathon nicht mehr nehmen und gewinnt in 4:20:34. Zweite wird in 4:24:19 wie bereits am letzten Wochenende Erika Csomor. Die Holländerin Yvonnen van Vlerken kämpft sich beim Laufen Platz um Platz nach vorne und kommt mit 4:26:56 auf dem dritten Platz ins Ziel.

Die junge Eva Wutti – amtierende Staatsmeisterin über die Olympische Distanz –  holt für Österreich den vierten Platz. Simone Benz aus der Schweiz wird nach der schnellsten Schwimmzeit bei den Frauen Fünfte gesamt. Beste Deutsche ist Sonja Tajsich auf Platz sechs, gefolgt von Kirstin Möller auf Platz sieben.
Sonja Tajsich meinte dazu im Ziel enttäuscht: „Ich bin heute am Boden zerstört, denn ich hatte mir sehr viel vorgenommen. Von Anfang an fühlte ich mich wie an einem Gummiband hängend. Meine Tochter Lisa hatte letzte Woche einen Magendarm-Virus und die ganze Woche Durchfall. Möglicherweise habe ich mich dort angesteckt.“

Top Ten Männer

1. Ospaly, Filip – (CZE) – 00:24:16 – 02:13:11 – 01:14:07 – 03:55:27
2. Weiss, Michael (AUT) – 00:27:45  – 02:05:17 – 01:18:25 – 03:56:01
3. Amey, Paul  (GBR) – 00:25:15 – 02:13:02 – 01:15:12 – 03:57:41
4. Degasperi, Alessandro-(ITA)-00:25:12-02:13:16-01:16:05-03:59:12
5. Viennot, Cyril – (FRA) – 00:25:13 –  02:12:47 – 01:17:14 – 03:59:36
6. Göhner, Michael (GER) – 00:26:17 – 02:11:23 – 01:18:43 – 04:01:07
7. Widmann, Uwe (GER) – 00:25:11 – 02:12:38 – 01:18:55  – 04:01:26
8. Sundberg, Swen (GER) – 00:25:20 – 02:12:36 – 01:19:27 – 04:02:11
9. Wagner, Dorian (GER) – 00:24:55 – 2:15:47- 01:20:07 – 04:05:37
10. Patrcevic, Dejan (CRO) – 00:26:06 – 02:19:00 – 01:16:18 – 04:06:00
17. Hellriegel, Thomas (GER)-00:25:18-02:11:49-01:26:27-04:09:35

Top Ten Frauen

1. Karin Thürig (CH)
2. Erika Csomor (HUN)
3. Yvonne van Vlerken (NL)
4. Eva Wutti (AUT)
5. Simone Benz (CH)
6. Sonja Tajsich (GER)
7. Kistin Möller (GER)
8. Heleen Bij De-Vaate (NL)
9. Monika Stadlmann (AUT)
10. Jana Candrova (CZE)

Kleine Fotogalerie (Fotos: Helmut Grammer)

Die Siegerin: Radspezialistin Karin Thürig - nicht nur auf dem Rad stark

Mal wieder Rang zwei: Erika Csomor auf der Radstrecke

Da stimmt nicht nur die Optik: Yvonne van Vlerken auf dem Rad

Glücklicher Sieger: Ospaly lässt sich im Ziel feiern.

Der Österreicher Michi Weiss auf dem Rad

Filip Ospaly in den Weinbergen.

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