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7. TUM Triathlon München: Der Nachwuchs zeigt was er kann

21. Mai 2011 von Jana Herrmann

Am schönsten Tag der bisher eher durchwachsenen Woche versammelten sich an der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim bei München begeisterte Triathleten. Vor allem die junge Generation zeigte beim 7. TUM Triathlon deutlich, dass der Triathlonsport sich keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen braucht.


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Fotostrecke vom 7. TUM Triathlon

Fotostrecke vom 7. TUM Triathlon

Der 7. TUM Triathlon ist ursprünglich ein Kindertriathlon, der von Sportstudenten der TU München für Kinder organisiert wird. Im Laufe der Zeit hat sich TUM Triathlon zu einem Event entwickelt, das nicht nur die Kleinen begeistert. Dieses Jahr wurden zum ersten Mal auch Ligawettkämpfe für Profi-Athleten ausgetragen.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der kleinen Triathleten
Die Sonne brannte schon am Morgen heiß, doch das Wasser war mit einer Temperatur von 18,5° Celsius angenehm kühl. Am späten Vormittag war dann der Auftritt der Nachwuchstriathleten. Vertreter der Altersklassen Schüler A bis D, Jugend A und B und der Junioren waren zahlreich versammelt. Insgesamt starteten neun Gruppen. Logisch, dass  bei der Siegerehrung am Mittag viele Medaillen zu vergeben waren.

Regional- und Bayernliga erobern den TUM Triathlon
Der Startschuss für die Premiere der Profiligen fiel um neun Uhr am Morgen. In einem Swim&Run-Rennen mussten die Triathleten 750 Meter Schwimmen und 2,5 Kilometer Laufen. Danach mussten sie den kleinen Nachwuchstriahtleten weichen und hatten bis zum Nachmittag Zeit, sich zu erholen. Denn da mussten sie dann noch ein Bike&Run-Rennen (20 Kilometer und 2,5 Kilometer) bestreiten. In der Regionalliga holten sich die Damen des SC Riederau und die Herren aus Erlangen den Titel. Auf bayerischer Ebene war das Team aus Grassau am schnellsten.

Renngeschehen
Bei den Damen war die Favoritenrolle klar zugewiesen. Nach dem Swim&Run konnten die Mädels aus Riederau mit über 1:40 Minuten Vorteil ins zweite Rennen gehen. Sie kamen mit über zwei Minuten Vorsprung ins Ziel. Ihnen folgte die Mannschaft aus Schongau, die auch aus Position Zwei in den Wettkampf gingen. Den dritten Platz sicherten sich die Damen aus Würzburg.

So sieht echte Teamarbeit im Triathlon aus

Bei den Herren war der Ausgang des Wettkampfs nicht so eindeutig voraussehbar. Nach dem Swim&Run konnte sich das Team aus Erlangen die beste Ausgangsposition für den Jagdstart sichern. Die nächsten drei folgenden Mannschaften starteten im Ein-Sekunden-Takt (Forchheim – Riederau – Schongau), was ein kleines Gerangel im Startbereich gab. Doch nach ein paar hundert Metern entzerrte sich das Feld. Denn im Windschatten des Gegeners zu fahren war verboten. So mussten die etwas langsameren Mannschaften beim Start sich zurücknehmen, um nicht sofort disqualifiziert zu werden. Im Zielbereich sah es fast genauso wie beim Start aus. In kurzen Abständen sprinteten die Mannschaft über die Ziellinie. Tagessieger wurden die Herren aus Erlangen. Den zweiten Platz sicherte sich das Team aus Schongau. Als Dritter kamen die Kronacher ins Ziel.

Ebenso hatte auch Bayernliga einige gute Teams zu bieten. Mit knapp 20 Sekunden Vorsprung ging das Team aus Grassau in die zweite Runde. Diesen konnten die Herren bis zum Zieleinlauf noch vergrößern und wurden mit dieser Leistung Erster. Ihren zweiten Platz verteidigten die Männer vom Tri-Team Kulmbach. Auf den darauffolgenden Plätzen fand ein regelrechtes Bäumchen-wechsel-dich statt. Als drittes gestartet kam die Mannschaft aus Bayreuth nur als Fünftes ins Ziel. Die größte Überraschung landeten die Herren aus Wackerburghausen. Vom siebten Platz kämpften sie sich auf den Dritten vor.

Alle Ergebnisse

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