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3 Fragen an …: Die letzten News vor dem Ironman Frankfurt

22. Juli 2011 von Christoph Steurenthaler

Noch wenige Tage verbleiben, dann steht auch für viele Profis mit dem Ironman in Frankfurt einer der Saisonhöhepunkt an. Wie lief die Saison bis jetzt? Mit welchen Erwartungen wird das Rennen angegangen? Gibt es eine bestimmte Taktik? Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, wie geht die Saison weiter? Drei Fragen an Horst Reichel, Michael Göhner, Jan Raphael, Stephan Vuckovic und Uwe Widman – lest hier ihre Antworten. 


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Die letzten harten Trainingseinheiten sind absolviert. Nichts geht mehr. Wenn die Form jetzt nicht stimmt, ist es zu spät. Voller Anspannung, aber auch Vorfreude blicken Amateure und Profis dem großen Tag entgegen.

Horst Reichel:  Für eine Top-Ten Platzierung gut

Horst Reichel konnte letztes Jahr mit dem zweiten Platz bei der Challenge Barcelona seinen größten Erfolg feiern. Nach mehreren missglückten Anläufen auf der Langdistanz klappte es dort endlich mit der Top-Platzierung. Auch diese Saison läuft es wieder sehr gut für den Darmstädter. Nach Platz fünf in Buschhütten wurde er auch beim Ironman 70.3 Mallorca guter Fünfter. Bei der Challenge Kraichgau bestätigte er mit dem siebten Platz die aufsteigende Form. Als letzten Formtest vor dem Ironman Frankfurt gewann er sein Heimrennen, den Heinerman Triathlon in Darmstadt.

 

Hallo Horst, die Saison läuft gut. Den Heinerman Triathlon als letzten Test konntest du gewinnen. Was ist in Frankfurt drin?

Der Heinerman war eine gute Standortbestimmung. Ich konnte mich dort im Vergleich zum Vorjahr beim Laufen um fast eine halbe Minute verbessern und selbst das Radfahren war trotz Plattfuß eigentlich besser als 2010. Schon beim Ironman 70.3 Mallorca (Platz 5) und der Challenge Kraichgau (Platz 7) konnte ich vor allen Dingen mit sehr schnellen Lauf und Schwimmzeiten überzeugen, sodass ich mir in Frankfurt eine gute Top 10 Platzierung erhoffe.

Wie ist die weitere Saisonplanung?

Am 14.08. den Ironman 70.3 European Championship Wiesbaden, am 21.08. den AXA Stockholm Triathlon und wenn ich genügend Punkte zusammenbekomme, geht`s nach Hawaii. Außerdem eventuell am 16.09. den Garmin Barcelona Triathlon und am 27.11. den Ironman Cozumel.

Was war die entscheidende Lehre aus mehreren missglückten Anläufen auf der Langdistanz?

Die Ruhe zu bewahren! Ein Ironman Rennen ist sehr lang. Entscheidend ist ein gutes Pacing beim Radfahren zu finden und beim Laufen seinen Zeitvorgaben treu zu bleiben. Vor allen Dingen kann die erste Rennstunde auf dem Rad entscheidend für den restlichen Wettkampfverlauf sein. Ein in dieser Phase zu hohes Angangstempo, kostet wertvolle Energie, die man nicht mehr zurückbekommt.

Michael Göhner im Gespräch


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