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Zone3 Vision: Neo-Test auf die feine englische Art

3. Mai 2013 von Christine Waitz

Foto: Christine waitz,   freiSeit 2007 tüftelt der irische ITU-Athlet James Lock an Neoprenanzügen, die den Bedürfnissen der Dreikämpfer gerecht werden sollen. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Spitzenathleten führte zu Schwimmhäuten, die Auszeichnungen in Tests erzielten und die Marke in den vergangenen Jahren zunehmend bekannt machten. Wir haben uns auf ein hautnahes Treffen mit einem der Engländer eingelassen.


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Foto: Christine waitz, freiFür Einsteiger und Fortgeschrittene entwickelte Lock den Anzug, der als robust und dennoch flexibel gilt, vor allem aber für schnelle Wechselzeiten wirbt. Durch seine Materialstärke soll der Vision ausreichend Auftrieb bieten. So wird im Oberkörperbereich drei Millimeter, an den Beinen fünf Millimeter dickes Neopren eingesetzt. Das Yamamoto 39 Neopren verspricht zusammen mit dem besonders dehnbaren Innenmaterial an Armen, Schultern, Seitenpanelen und den Waden beste Beweglichkeit in den wichtigen Bereichen. Als Highlight in der Wechselzone wird die Silikonbeschichtung an den Arm- und Beinenden angepriesen.

Test, Eins, Zwei, Drei, Test…

In drei Schritten testen wir das englische Schwimmgewand. Optisch, in Aktion und im Wechsel wollen wir sehen, ob wir unsere Fremdsprachenkenntnisse für eine längerfristige Partnerschaft doch einmal wieder auffrischen sollten,

 Foto: Christine waitz, freiRobust kommt er daher, der schwarze, mit einigen Pünktchen dekorierte Anzug. Das Material fühlt sich weich, beweglich und dennoch stabil an. An Auftrieb sollte es dieser Schwarte nicht fehlen. Besonders auffällig sind die blau glänzenden Arm- und Beinabschlüsse. Der dünne Silikonüberzug verspricht schon beim Ansehen im Trockenen einen schnellen Wechsel. Ob das gute alte Babyöl damit ausgedient hat, gilt es noch zu beweisen.
Auch der Halsabschluss fällt uns als ungewöhnlich ins Auge. Eine sehr hoch gezogene Neoprenlasche im Nackenbereich könnte den lästigen Neobissen ein Ende bereiten. Denn der dünne Lappen reicht weit in den Nacken hinein.

Neotest hautnah

Nach einem schweißtreibenden ersten Kontakt – der Engländer fällt besonders im Beinbereich recht schmächtig aus – haben wir endlich zueinander gefunden. Angenehm fühlt sich der Anzug an, von Enge keine Spur. Dann mal Wasser marsch!

Foto: Christine waitz, freiBereits die ersten Schwimmeter machen deutlich, dass der Anzug besonders im Brustbereich viel Auftrieb bietet. Vor allem für Schwimmer mit Stabilitätsproblemen im Rumpf dürfte das besonders hilfreich sein. In Kombination mit dem von Neoprenanzug gewohnten Auftrieb an den Beinen, liegt der Zone3 Vision schon einmal bestens im Wasser.
Antrieb an und los. Die Beweglichkeit im Schulterbereich ist hervorragend. Einzig das relativ dicke Material im Armbereich erschwert den Armzug etwas. Dieses kleine Manko wird jedoch von Details wie dem Halsabschluss wett gemacht. Der ist eigentlich nicht erwähnenswert – denn man spürt ihn schlicht und einfach nicht! Sowohl in Sachen Passform als auch am Verschluss sind Scheuerstellen nicht zu befürchten.

Tiefflug durch die Wechselzone

Und schon ist unser Training vorüber. Wir wollen noch den Wechsel antesten. Schließlich wird uns der Zone3 als Turbo-Wechsler angepriesen. Von oben nach unten reißen wir den Reißverschluss auf. Ziehen das Oberteil herunter und wusch… schon ist man aus den Ärmeln draußen. Ebenso ergeht es uns beim Abstreifen der Beine. Ganz mühelos flutscht der Neo über die Knöchel.

Verantwortlich dafür sind die silikonbeschichteten Ärmel- und Beinenden. Schon im Vorfeld ist uns der Bereich des Neos als extrem dehnbar und sehr weich aufgefallen. Wird das merkwürdig schlüpfrige Material noch nass, steht einem schnellen Wechsel nichts im Wege.

Größen:  Men’s: S, SM, M, Med-Tall, ML, L, XL
Ladies: XS, S, SM, Small Tall, M, L
Preis:  225 Euro

Zur Website von Zone3.

Fotos: triathlon.de

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