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Xterra Maui: Nicky Samuels und Ruben Ruzafa holen den WM-Titel

28. Oktober 2013 von Christine Waitz

Jana Wersch,   freiNicky Samuels und Ruben Ruzafa heißen die neuen Weltmeister im Xterra. Während der Spanier nach 2009 seinen zweiten Titel feiern kann, überraschte die neuseeländische Kurzstrecklerin sich und die Konkurrenz. Die deutschen Podiumshoffnungen erwischten einen eher schlechten Tag und mussten sich mit Plätzen unter den besten 20 zufrieden geben.


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Leonardo Chakon stieg nach 18:32 Schwimmminuten als erster auf das Rad. Doch auf Maui gilt das Schwimmen allenfalls als Aufwärmprogramm für einen heißen Tag. Bei Temperaturen um die 30°C ließ die anspruchsvolle Radstrecke bereits im Vorfeld eine Vorentscheidung in der zweiten Disziplin erwarten.

Starke Radleistung als Grundlage zum Sieg

Foto: Jana Wersch, freiAls ehemaliger Mountainbike-Profi profitierte Ruzafa von den schwierigen Streckenbedingungen. Unbeirrt von seinem Rückstand nach dem Schwimmen, das er auf Platz 34 liegend beendete, arbeitete er sich durch das Feld. Mit seinem Tempo mithalten konnte allenfalls noch Josiah Middaugh. Der Rest der Favoritenrunde verlor auf dem Radkurs über drei Minuten.
Auch wenn die anschließende Laufstrecke nicht an Anspruch geizte, kamen die Verfolger an den Spanier nicht mehr heran. Die sechstbeste Laufzeit reichte aus, um mit einem Vorsprung von eineinhalb Minuten vor Asa Shaw durch das Ziel zu laufen. Platz drei ging an Ben Allen.

Schumann ohne Druck

Nach dem Schwimmen noch in aussichtsreicher Position, musste sich Felix Schumann auf der Radstrecke satte vierzehn Minuten gegenüber dem späteren Sieger aufbrummen lassen. Er finishte trotz soliden Laufes auf Platz 18. (19 Gesamtwertung) Nach dem Rennen berichtet er auf Facebook: „Beim Schwimmen war ich noch in bester Gesellschaft, mogelter mich perfekt durch meine ansonsten schwächste Disziplin! Danach musste ich aber bald einsehen, dass es heute nicht mein Tag werden würde. An den Anstiegen ging heute nur allerkleinster Gang und pedalieren statt drücken! Zu wenig für eine Weltmeisterschaft, auf die ich mich eigentlich perfekt vorbereitet hatte.“
Dennis Kruse hingegen zeigte sich nach seinem ersten Start auf Maui durchaus zufrieden – sein Ziel, unter die besten 20 zu kommen, hatte er mit Rang 19 (Gesamtwertung) erfüllt.

Nicky Samuels krönt ihre Saison

Eine erfolgreiche Saison, mit zuletzt zwei Siegen in der 5150-Serie, sowie Top5 Platzierungen bei den ITU Rennen in Kitzbühel und Auckland, krönte die Neuseeländerin  nun mit einem Weltmeistertitel im Xterra. Noch etwas Spass haben und Neues probieren lautete wohl das Motto.

Knapp hinter der schnellsten Schwimmerin, ITU Kollegin Flora Duffy, die immerhin auf Gesamtrang sieben aus dem Wasser stieg, legte Samuels einen starken Auftakt hin. Doch es sollte noch besser werden. Auch auf dem Rad konnte sie den Abstand gegenüber der Konkurrenz noch ausbauen. Lediglich eine Starterin fuhr besser als sie – Shonny Vanlandingham. Sie lag nach dem Schwimmen jedoch weit zurück.

Paterson kommt nicht mehr ran

Foto: Jana Wersch, freiSo stieg Samuels in Führung vom Rad und begab sich auf die ebenso anspruchsvolle Laufstrecke. Auch wenn dort die Titelverteidigerin Lesley Paterson alles daran setzte, die Spitzenposition zurück zu erobern, war der Vorsprung groß genug. Platz drei ging an die für Bermuda startende Flora Duffy.
Kathrin Müller sicherte sich als einzige deutsche Profistarterin Rang dreizehn. Sie musste auf der Radstrecke einige ihrer Konkurrentinnen ziehen lassen.

Ergebnisse Herren

1. Ruben Ruzafa, 2:34:34
2. Asa Shaw, 2:36:01
3. Ben Allen, 2:36:24
4. Josiah Middaugh, 2:37:44
5. Braden Currie, 2:39:05

19. Felix Vatlach-Schumann, 2:49:07
20. Dennis Kruse, 2:50:32

Ergebnisse Damen 

1. Nicky Samuels, 2:57:48
2. Lesley Paterson, 3:00:14
3. Flora Duffy, 3:00:19
4. Barbara Riveros, 3:01:43
5. Emma Garrard, 3:04:36

13. Kathrin Müller, 3:12:20

Zu den Ergebnissen des Rennens.

Zur Website des Rennens.

Fotos: Jana Wersch

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