Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Material > Allgemein1 > Winterbekleidung: Für jedes Wetter, das passende Material

Winterbekleidung: Für jedes Wetter, das passende Material

30. Dezember 2014 von Eva-M.Stadler

Christine Waitz,   frei„Zu kalt“ gilt heutzutage nur noch äußerst selten als Ausrede, wenn es um das Training bei winterlichen Temperaturen geht. Atmungsaktive Hightech- Sportbekleidung ermöglicht ein angenehmes Training zu jeder Jahreszeit – auch im Winter. Und auch für eisglatte Böden haben findige Sportler eine Lösung ersonnen: Inform von kleinen Schneeketten für die Schuhe.


Triathlon Anzeigen

Intrax,   einmaligBeim ersten Schritt schon fast gestürzt – wer sich bei Eiseskälte schlussendlich aufgerafft hat, die Laufkleidung anzuziehen und aus der Haustür zu treten, dem stellt sich nun nicht selten ein weiteres Problem in den Weg: Schnee- und Eisglätte. Sie stellt nicht nur ein Verletzungsrisiko dar, oft ist sie auch eine echte Tempo- und Spaßbremse. Die Lösung für dieses Problem bilden kleine Spikes, die sich dank einer Gummi-Konstruktion schnell über jeden Laufschuh ziehen lassen. Sieben kreisförmig angeordnete Krallen unter dem Vorfuß und drei weitere unter der Ferse bieten auf jedem Untergrund Halt.

inTRAX Schuhspikes auf Amazon.

PearlIzumi, einmaligDamit der Schnee nicht von oben in den Schuh hineinfällt, hat sich PearlIzumi ein nützliches Utensil überlegt. Der „ultra Gaiter“, eine Gamasche für Läufer,  bietet zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit, verhindert das Eindringen von Wasser in den Schuh und kommt mit reflektierenden Elementen für zusätzlichen Schutz bei Dunkelheit.

Der PearlIzumi ultra Gaiter im triathlon.de Shop.

Schatz, ich habe nichts anzuziehen!

Doch zurück zu Los. Jeder stellt sich im Winter zunächst die Frage: Was ziehe ich bei nasskaltem Wetter überhaupt an? Zu warme Kleidung, ebenso wie zu Dünne, ist gleichermaßen schlecht für das Wohlbefinden während der Trainingseinheit. Als Grundregel gilt: Kleide dich so, dass dir beim Verlassen des Hauses leicht fröstelst, aber du nicht bitterlich frierst. Der Grund: Die kleine Temperaturdiskrepanz zwischen Wohlbefinden und Frieren wird durch die freiwerdende Energie bei der Bewegung ausgeglichen. Ein „Überhitzten“ des Körpers und ein einhergehender Leistungsabfall sollten so ausgeschlossen werden.
Wichtig ist: es gibt nicht die perfekte Regel, bei welchen Temperaturen was und wieviel angezogen werden soll, denn jeder Sportler hat ein anderes Temperaturempfinden und muss die richtige Kleidung für sich selbst zusammenstellen.

Stichwort Zwiebelprinzip

Das Kleidungs-Prinzip, das sich bei Training zwischen Eis und Schnee bewährt hat, ist das Zwiebelprinzip. Statt wenigen sehr dicken Schichten sieht das Zwiebelprinzip mehrere dünne Lagen an Kleidung vor. Denn nicht nur die Kleidung an sich isoliert, auch die verbleibende Luftschicht zwischen den Kleidungsteilen. Zusätzlich wird der Schweiß zuverlässig von der Haut wegtransportiert. Die Haut bleibt Trocken, ein Frieren stellt sich nicht ein. Eine  wichtige Regel für den „Schichtenaufbau“ ist jedoch, dass man von der ersten Schicht auf der Haut, bis zur letzten Schicht mit Funktionsmaterialien arbeiten sollte, sonst funktioniert der Feuchtigkeitstransport nicht.

Die Wahl und die Anzahl der einzelnen Schichten ist sehr individuell und auch ein wenig von der Sportart abhängig. Bei Sportarten wie Laufen oder Langlaufen, bei denen der Körper schnell auf sehr hohe Temperaturen kommt, ist oft ein „einfacherer“ Schichtenaufbau besser. Handelt es sich um Radfahren oder Skifahren mit vielen Abfahrten auf der Route, dann sollte man den Fahrtwind mit einbeziehen, durch den der Körper natürlich viel schneller auskühlen kann.

Die Sportunterwäsche – Die Kleidung, die direkt auf der Haut liegt

Newline, einmaligDie unterste Lage ist für die Feuchtigkeitszirkulation zuständig und reguliert zudem den Temperaturhaushalt. Sie muss direkt auf dem Körper aufliegen, wie eine zweite Haut. Es gibt Produkte, die in ihrer primären Funktion die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren und es gibt Produkte, die sowohl den Feuchtigkeitstransport als auch die Wärmeregulierung unterstützen. Als dritte Gruppe kann Kleidung mit Kompression für die Muskulatur gesehen werden, die auch die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren und wärmt. Auch im Winter hat Kompression einen großen Vorteil. Denn durch die aus der Kompression resultierende verbesserte Durchblutung der Muskulatur, kühlt man auch bei niedrigen Temperaturen weniger schnell aus.

Auch Funktionswäsche mit Windstopper ist im Winter ein guter Begleiter, da sie wärmt und vor Fahrtwind schützt.

Der triathlon.de Shop empfiehlt: Das Newline Base Coolskin Tee. Hochfunktionelle Mikrofasern des Newline Base Coolskin Tees sorgen für optimalen Feuchtigkeitsmanagement und Schnelltrocken Effekt.

Warm mit Merino Wolle

Ein weiteres sehr interessantes Material in Sachen Sport- und Funktionskleidung ist Merino Wolle. Dabei ist die Struktur dieser Wolle entscheidend – die Hohlfaser der Wolle ist überdeckt mit kleinen überlappenden Schuppen, die Wasser abweisen. Innerhalb dieser Schuppen ist die Faser stark wasserspeichernd, deshalb kann die Faser Nässe speichern, ohne sich nass anzufühlen. Diese Schuppen bewirken eine schnelle Verdunstung der aufgenommen Feuchtigkeit – dadurch ist Merino stark atmungsaktiv. Die Merino-Faserstruktur ist gekräuselt und besteht zudem aus vielen kleinen Lufttaschen, die hervorragend gegen Kälte isolieren.

Auf der nächsten Seite: Gut gerüstet durch Eiseskälte und Schnee – die Oberen Kleidungsschichten.


Seite: 1 2
Triathlon.de Anzeigen

Triathlon beliebt

 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden