Wettkampftipp:
Butyl- oder Latexschlauch
Wer im Wettkampf mit Drahtreifen unterwegs ist, sollte auch für den richtigen Schlauch sorgen. Welche großen Unterschiede es hier gibt zeigt unser Vergleich.

Latexschlauch: Der Wettkampftyp
Ein Latexschlauch lässt sich “besser” walken als ein Butylschlauch. “walken” bedeutet: etwas bearbeiten indem man es knetet.
Das Walken des Schlauches und Reifens macht den Rollwiederstand. Durch das Plattdrücken des Reifens am Boden muss man eine Art Materialwelle vor sich herschieben. Das ist das walken. Je kleiner die Welle desto weniger Walkarbeit, desto geringer der Rollwiederstand. Latex ist flexibler und geschmeidiger, und daher leichter rollend.
Entscheidender Unterschied
Der Unterschied prädestiniert Latexschläuche für den Wettkampf bei dem es um wichtige Sekunden Vorsprung geht. Zudem sind Latexschläuche pannenunempfindlicher (weil elastischer), aber auch weniger luftdruckstabil. So ein Latexschlauch verliert etwa ein bar pro Tag. Im Alltag bedeutet das also regelmäßig nachpumpen.
Geflickt wird der Latexschlauch übrigens wie ein “normaler” Butyl-Schlauch, beziehungsweise lässt er sich mit Schwalbe Doc Blue, Vittoria Pit Stop oder den Park Tool GP2 selbstklebenden Flicken, reparieren oder flicken.











