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Wettkampflehre: Wie gehe
ich mein Rennen richtig an?

16. Mai 2010 von Andreas Laible

Das Schwimmen: Schätze Dich realistisch ein

Ein reibungsloser Ablauf beim Schwimmen ist die Basis des ganzen Triathlons. Vor allem bei vielen Einsteigern ist jedoch die Angst vor dem Schwimmen am größten. Zu viele Horrorgeschichten über Prügel und Tritte beim Schwimmen sind vielen bereits zu Ohren gekommen. Doch keine Sorge, so muss es nicht laufen. Voraussetzung ist jedoch eine realistische Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Wer seinen ersten Triathlon brustschwimmend absolvieren möchte, tut sich und den anderen Athleten keinen Gefallen, wenn er sich in der vordersten Reihe positioniert.

Gerade für weniger leistungsstarke Athleten kann es einige Nerven sparen, sich aus dem großen Gedränge herauszuhalten und lieber einige Meter mehr zu schwimmen, aber dafür unversehrt aus dem Wasser zu steigen.

Das Radfahren: Gleichmäßig belasten

Beim Radfahren befinden sich wesentlich mehr Athleten in ihrem Element wie beim Schwimmen. Dies führt jedoch häufig dazu, dass sich viele Sportler hier über ihr Leistungsvermögen hinaus belasten und all ihre Reserven verbrauchen. Mit der häufigen Folge, dass der abschließende Lauf zu einer qualvollen Walking Einheit wird. Lasse Dich daher nicht zu einem Zwischensprint mit dem Vereinskollegen verleiten, sondern fahre ein gleichmäßiges Tempo. Wichtig ist beim Radfahren zudem die Trittfrequenz regelmäßig zu kontrollieren. Eine zu niedrige Frequenz mit zu hohem Krafteinsatz führt zu einer stärkeren Beanspruchung und früheren Ermüdung der Muskulatur.

Das Laufen: Wer übertreibt zahlt mit Zeitverlust

Die letzte Disziplin im Triathlon entscheidet im Spitzensportbereich über Sieg und Niederlage. Doch auch im Amateurbereich fällt und steht das Rennen mit der abschließenden Disziplin. Viele Triathleten die vor dem Laufen bereits ihre Grenzen überschritten haben, müssen das Rennen entweder aufgeben oder große Zeitverluste in Kauf nehmen. Ziel ist es daher möglichst frisch auf die Laufstrecke zu gehen. Die Umstellung vom Radfahren zum Laufen stellt auch an den Bewegungsapparat höchste Anforderungen. Um flüssig in das Laufen zu starten, können kurze, kleine Schritte behilflich sein. Auch hier sollte am Anfang ein niedriges Tempo gewählt werden.


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Andreas ist Autor dieses Artikels. Er ist Student im Fach Sportwissenschaften und seit 2004 aktiver Triathlet. Neben Starts auf kürzeren Strecken und in der Liga, stehen 2011 die Challenge Roth und der Ironman Arizona auf dem Programm.
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