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Bei den deutschen Startern zeigt die Formkurve nach oben

Weltcup-Wochendende Kitzbühel:
Bei den deutschen Startern zeigt die Formkurve nach oben

18. Juni 2011 von Meike Maurer

Am Wochenende macht zum dritten Mal der Triathlon-Weltcup im Nobel-Skiort Kitzbühel Station. Jede Menge Top-Triathleten/-innen haben sich für Samstag und Sonntag angekündigt, um beim dritten Rennen der Dextro Energy Worldchampion Series 2011 wieder auf wichtige ITU-Punkte-Jagd zu gehen. Auch sechs deutsche Herren und fünf Damen sind am Start.


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Zwei Runden im Wasser durch den Natur-Moorsee „Schwarzsee“, sechs wellige und kurvige Runden mit einem Stück durch die Kitzbüheler Innenstadt auf dem Rad und 4 Runden à 2,5 km mit leichten Hügeln zu Fuß haben die jeweils 65 Athleten/-innen am Samstag und Sonntag zu bewältigen.

Bleibt zu hoffen, dass das Wetter einigermaßen mitspielt und die beiden Rennen nicht zur Wasserschlacht werden – denn zumindest die Wetterprognosen fürs Herrenrennen sehen nicht wirklich rosig aus.

Erfreulich ist, dass die Formkurve fast aller deutschen Athleten in den letzten Rennen deutlich nach oben ging.

Zum ersten Mal ins Weltcup-Geschehen eingreifen, werden Daniel Unger und Rebecca Robisch. Der 33-Jährige Unger will nach seinem zweiten Platz beim letzten Europacup-Rennen im italienischen Cremona  zeigen, dass er es verdient hat im Weltcup-Aufgebot zu stehen und es für ihn noch eine Möglichkeit gibt, sich für London 2012 zu qualifizieren.

Auch Rebecca Robisch will diese Chance nach sehr guten Platzierungen im ETU-Cup – unter andrem ein Sieg im belgischen Brasschaat – nutzen.

Podium möglich?

Alles ist möglich: Sollten die deutschen Athleten eine gute Tagesform erwischen und mit den Wetterbedingungen klar kommen, könnte der erste Podiumsplatz in dieser Saison am Samstag dabei herausspringen, da unter anderem Jonathan Brownlee und Javier Gomez nicht am Start sein werden.

Mit dem 9. und 10. Platz präsentierten sich in Madrid Maik Petzold und Steffen Justus in guter Form. Beide wollen auf jeden Fall mehr. Maik Petzold ließ diese Woche verlauten: „Ich konnte die letzten Tage nach dem anspruchsvollen Rennen in Madrid zum soliden Aufbautraining nutzen. Meine Motivation und der Hunger nach mehr sind sehr groß und so hoffe ich, bei einer ähnlich harten Radstrecke wie vor zehn Tagen in Madrid auf eine einstellige Platzierung.“

Und Justus meinte vor dem Rennen am Samstag: „Kitzbühel ist mein Probelauf für London. Wenn ich die ersten beiden Disziplinen in den Griff bekomme, ist sehr viel drin für mich. Dass ich besser als in Madrid schwimmen kann, weiß ich und werde dies auch zeigen.“ Zusätzlich soll ihm im Unterschied zu Madrid ein weiterer Joker helfen: „In Kitzbühel wird der Neoprenanzug temperaturbedingt erlaubt sein. Das kommt mir entgegen. Ziel muss sein, auf dem Rad vorn mit dabei zu sein. Bei einer Laufentscheidung habe ich sehr gute Karten“, zeigte sich Justus zuversichtlich.

Auch Gregor Buchholz hat nach dem 17. Platz in Madrid die Möglichkeit, sich im Ranking weiter nach vorne zu schieben, sollte eine Top Fünfzehn-Platzierung für den 25-jährigen Potsdamer machbar sein.

Für Sebastian Rank hingegen gilt es ersteinmal nach dem für ihn enttäuschenden 34. Platz von Madrid zu zeigen, dass er deutlich mehr kann. „Ich hoffe, dass das Rennen wieder mal so läuft, wie ich es mir vorstelle. Es hat etwas gedauert, Madrid zu verdauen, aber nun bin ich wieder voll motiviert und will zeigen, was ich kann. Gerade das Rennen in Kitzbühel gefällt mir, weil sowohl die Strecke als auch die Atmosphäre einfach etwas Besonderes haben.“

Kurz vor seinem 25. Geburtstag möchte sicherlich auch der Breisgauer Jonathan Zipf noch mal zeigen, was er kann, nachdem er in Spanien mit Muskelproblemen beim Laufen aussteigen musste.

Jan Frodeno und Christian Prochnow  lassen den Wettkampf in Kitzbühel aus.

Infos zum Frauenrennen


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