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Vorbericht Ironman 70.3 St. Pölten

20. Mai 2011 von Christine Grammer

Am kommenden Sonntag geht es wieder um die Krone und zahlreiche Punkte fürs Ranking im österreichischen St.Pölten. Zahlreiche Topathleten treten an, um als Sieger in die Eventarena einzulaufen und das  5-jährige Jubiläumsrennen in der schönen Wachau zu genießen.


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Im Rennen der Männer gibt es zahlreiche Favoriten. Zum Beispiel Michael Göhner, der letztes Wochenende beim 70.3 Rennen auf Mallorca die ersten wichtigen Hawaiipunkte mit Platz 4 ergattern konnte. Sein Ziel ist klar definiert und heißt: Leitungssteigerung und weitere wichtige Punkte für Hawaii sammeln. Oder Michi Weiss, bei dem es darum geht, seinen Ausstieg beim Ironman St. George zu verdauen und im heimischen Gefilde Vollgas zu geben. Mit um den Sieg werden sicherlich auch Filip Ospaly, der Vizeweltmeister auf der 70.3 Distanz 2010 und Paul Amey, britischer Toptriathlet, mit bereits zwei zweiten Plätzen in diesem Jahr beim Ironman 70.3 in New Orleans und San Juan, kämpfen wollen.

Zwei Mitfavoriten aufs Podium, Massimo Cigana und Dirk Bockel mussten ihren Start verletzungsbedingt absagen.

Nicht aus den Augen lassen sollte man außerdem den früheren Hawaiichampion Thomas Hellriegel, der sich auf Mallorca in guter Schwimm- und Radform zeigte – allerdings beim Laufen noch etwas Potenzial hatte.

Favoritinnen-Check

Spannung ist sicherlich auch im Rennen der Frauen angesagt. Das Duell zwischen Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken und Erika Csomor könnte in die zweite Runde gehen. Ein Wörtchen mitreden möchte aber auch Sonja Tajsich, die  nach ihrem sicherlich größten Erfolg  – dem Sub 9 Finish beim Ironman Austria 2009  – zurück in die Alpenrepublik kommt. Mit an der Startlinie stehen zudem, die radstarke Karin Thürig und die laufstarke Deutsche Kristin Möller. Die Österreicher hoffen auf gute Platzierungen von Monika Stadelmann und Eva Wutti.

Verletzungsbedingt ist die Mitfavoritin Sandra Wallenhorst am Sonntag nicht am Start.

Streckeninfos

Im Gegensatz zu anderen 70.3 Rennen, wird in St.Pölten in zwei Seen geschwommen. Nach einem Wasserstart und den ersten 900 m im Vierhofener  See gilt es eine 200 m lange Laufstrecke über eine Holzbrücke zu absolvieren, bevor es auf die letzten 900 m im Ratzersdorfer See geht.

Nach dem Wechsel wird eine 90 km Schleife absolviert. Die ersten Kilometer werden auf einem Autobahnabschnitt bewältigt und laden zum Zeitfahren ein. Bei km 25 geht es das erste Mal den Berg Richtung Krustetten hoch. Entlang der Donau fahren die Athleten weiter Richtung Stift Melk, bevor sie bei km 60 in Aggstetten über einen Berg mit  wieder den Weg Richtung St. Pölten einschlagen. Gegen Ende der Radstrecke geht es leicht bergab mit kurvigen Abschnitten.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren gibt es dieses Jahr nur eine Wechselzone.

Nach dem Wechsel werden zwei Laufrunden absolviert, bei denen man alleine fünf Mal durch die Eventarena mit zahlreichen Zuschauern laufen darf.

70.3 Ironman S. Pölten

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