Vorbereitungsperiode 1:
Start in die neue Triathlonsaison
Steigere deine Effektivität
In der VP1 ist auch die beste Zeit um an der Bewegungstechnik zu arbeiten. Besonders im Schwimmen verbirgt sich dort für viele Triathleten ein enormes Leistungspotenzial. Techniktraining sollte in dieser Zeit Bestandteil jeder Schwimmeinheit sein. Auch beim Laufen kann mit regelmäßigem Lauf-ABC und Koordinationstraining die Laufökonomie gesteigert werden. Mindestens eine bis zwei Einheiten pro Woche sind zu empfehlen. Unter dem Gesichtspunkt der Technik wird das Radfahren oft vergessen. Mit gezielten Trainingseinheiten, wie Trittfrequenztraining (zum Beispiel beim Spinning oder auf dem Hometrainer) lassen sich aber auch hier versteckte Leistungspotenziale ausschöpfen.
Steigerungspotenzial erhalten
Das teilweise noch sonnige und warme Wetter im Herbst verleitet viele dazu wieder direkt mit hohen Umfängen, besonders auf dem Rad, ins Training einzusteigen. Dies birgt jedoch zum einen die Gefahr der Überlastung und zum anderen ist es wichtig sich genügend Spielraum für weitere Umfangssteigerung über den Winter und die weitere Saison zu erhalten. Deshalb lieber mit geringeren Umfängen einsteigen und dann in kleinen Schritten steigern. Als Richtwert kann man circa 60-70% des maximalen Wochenumfangs (nicht Trainingslager) nehmen. Ein Hobbytriathlet mit maximal 15 Stunden/Woche startet also mit einem Wochenumfang von circa 9 Stunden in die VP1.
Tipps für die Vorbereitungsperiode 1:
- Trainiere vielseitig, aber dennoch zielgerichtet
- Steige mit geringen Umfängen ein und steigere die Belastung kontinuierlich in kleinen Schritten
- Integriere Steigerungsläufe in das monotone Grundlagentraining
- Arbeite an deiner Technik
- Trainiere regelmäßig deine Kraft- und Athletik










