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Vlerken und Allan siegen in Wanaka

20. Februar 2016 von Christine Waitz

Lukas Bartl, freiWanaka, 20. Februar 2016 – Zum 10-jährigen Jubiläum der Rennveranstaltung verlangte der Challenge Wanaka den 1.640 Athleten alles ab. Welliges schwimmen, Gegenwind auf dem Rad und Regen auf dem Laufkurs machten das Rennen zur Herausforderung. Am Ende siegten Dougal Allan und Yvonne van Vlerken. 


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Von den rauen Bedingungen schon zu Beginn, ließ sich Titelverteidiger Dylan McNeice jedoch nicht abschrecken. Er verließ das Wasser zwei Minuten vor dem Rest des Feldes nach 43:30 Minuten, wobei die Strecke aufgrund des Windes leicht gekürzt wurde.

McNeice behielt seine Führung bis Kilometer 98, als die „German Cycling Machine“, Maik Twelsiek, ihn einholte. Doch hinter ihnen war ein Mann, der angetreten war, seinen ersten Sieg über die 226 Kilometer zu holen. Dougal Allan schnappte McNeice bei 135 Kilometern und kurz darauf auch Twelsiek. Von da an war er nicht zu stoppen. Nach 8:31:53 lief er als Sieger über die Ziellinie. Twelsiek wurde Zweiter, während Matt Russell das Podium abrundete.

„Man wartet sein ganzes Leben auf diesen Moment, und wenn es dann tatsächlich passiert, glaubt man es gar nicht. Ich bin sprachlos“, sagte Allan im Ziel. „Das Radfahren war im vergangenen Jahr noch meine Stärke, aber in diesem Jahr wollte ich ein gutes Schwimmen und eine konstante Leistung bringen. Es war ein hartes Rennen und jeder, der heute ins Ziel kommt, hat sich wohl ein Bier verdient!“

Lukas Bartl, frei

Van Vlerken trotz „Formschwäche“ vorne

Das Frauen-Rennen reduzierte sich schnell auf nur zwei Protagonistinnen. Anna Cleaver verließ das Wasser nach 45:19 Minuten. Mit ihr, eine Gruppe, die Crawford, Siddall und van Vlerken enthielt. Nach dem Schwimmen übernahm van Vlerken schnell die Führung auf dem Rad. Doch die Zweite des letzten Jahres, Laura Siddall, hatte andere Pläne und überholte die ehemalige Weltrekordhalterin nach 100 Kilometern. Dann jedoch zeigte van Vlerken, warum sie als fliegende Holländerin bekannt ist, und holte auf. Nach 12 Laufkilometern war sie wieder an der Spitze und holte schließlich den Sieg 3:29 Minuten vor Siddall. Meredith Hill (AUS) erlief den dritten Platz in 10:34 Stunden.

„Ich hatte nicht mit dem Sieg gerechnet. Ich glaube, es war eher eine mentale Sache, als meine körperliche Form, da ich nicht so fit war, wie ich sein wollte“, sagte van Vlerken. „Ich hatte ein super Schwimmen. Auf dem Rad habe ich etwas gelitten. Das ist eben so, wenn man nicht viel trainiert hat… Dies war mein 31. Langstreckenrennen, sodass ich wusste, dass ich auf der Laufstrecke sicher sein würde, und so war es dann auch!“

Zur Website des Rennens.

Foto: Lukas Bartl

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