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Vabrousek und Grice gewinnen Challenge-Premiere in Henley

19. September 2011 von Christoph Steurenthaler

Henley, 18. September 2011- Der Tscheche Petr Vabrousek und die Britin Yvette Grice gewannen am Sonntag die Premiere der Challenge Henley-on-Thames. Vabrousek siegte in 8:37:58 Stunden vor Nicholas Munoz und Aaron Farlow. Grice setzte sich in 9:47:35 Stunden gegen Charisa Wernick und Louise Collins durch. Beste Deutsche wurde Celia Kuch auf Platz Fünf.


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Bereits vor dem Start lichtete sich das Feld der deutschen Profi-Hoffnungen. Nicole Leder sagte ihren Start wegen Problemen mit der Achillessehne ab und verabschiedete sich in die Off-Season. Nach dem Startschuss gab es die nächsten Ausfälle. Susanne Buckenlei, dreifache Siegerin des Norseman, stieg nach der Schwimmstrecke aus. Und Lothar Leder beendete das Rennen nach 90 Kilometern auf dem Rad vorzeitig. „Er habe es wohl mit dem Lauftraining in den letzten beiden Wochen etwas übertrieben und sei total breit“, begründete er seinen Ausstieg.

Unbeeindruckt davon blieben die anderen Favoriten und liesen sich auch durch den morgendlichen Nebel beim Schwimmstart nicht irritieren. Mit mehr als fünf Minuten Vorsprung stiegen der Australier Aaron Farlow, Sieger des Ironman UK 2011, und Stephen Bayliss nach 48 Minuten aus dem Wasser. Auch auf der 180 Kilometer langen Radstrecke sollte sich an den Abständen nichts verändern. Vorneweg fuhren Farlow und Bayliss. Dahinter formierte sich eine Gruppe mit Vabrousek, Munoz und dem Franzosen Christophe Bastie. Lothar Leder stieg wie erwähnt nach 90 Kilometern aus.

Vabrousek mit Laufbestzeit

Farlow ging auch noch als Führender auf die vier Laufrunden. Doch schon bald spürte er den heißen Atem seiner Verfolger näher kommen. Bayliss blieb an ihm dran, und auch Vabrousek und Munoz kamen immer näher. Das Rennen war an Spannung nicht zu überbieten. Zu Beginn der dritten Runde schob sich Vabrousek auf Position zwei und kurz darauf übernahm er die Führung und gab sie nicht mehr ab. Mit Laufbestzeit bei den Profis (2:53 Stunden) gewann er das Rennen in 8:37:58 Stunden knapp vor Munoz, der 8:39:33 Stunden benötigte. Dritter wurde Farlow in 8:40:10 Stunden. Bayliss musste sich in 8:44:10 Stunden mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Bester Deutscher wurde der amtierende Feuerwehr-Weltmeister Michi Hofmann aus Roth in 9:53:38 Stunden.

Hochspannung im Frauenrennen

Celia Kuch läuft als beste Deutsche auf Rang 5

Auch das Rennen der Frauen entwickelte sich zu einem Krimi. Als eine der heißen Favoritinnen auf den Sieg kam Yvette Grice, Siegerin des Ironman UK 2010 und Dritte 2011, nach 55 Minuten aus dem Wasser. Im Abstand von jeweils einer Minute folgten ihre Landsfrau Louise Collins und die weiteren Faforitinnen Charisa Wernick und Candice Hammond. Hammond fuhr anschließend in 5:26 Stunden die beste Radzeit. Die vier blieben aber dicht zusammen und so musste die Entscheidung auf der Laufstrecke fallen. Collins stieg als Führende dicht gefolgt von der Dreiergruppe um Grice vom Rad. Und Grice attackierte gleich zu Beginn und übernahm die Führung. Dahinter entwickelte sich ein erbitterter Kampf um die weiteren Plätze. Aber auch Grice musste bis zum letzten Kilometer um ihren Sieg zittern, denn Wernick kam immer näher. 50 Sekunden Vorsprung rettete sie schließlich ins Ziel und gewann in 9:47:35 Stunden. Zweite wurde Wernick in 9:48:25 Stunden vor Louise Collins in 9:54:58 Stunden. Beste Deutsche wurde Celia Kuch vom Triathlon Team Rhein Main in 10:25:48 Stunden. Sechste wurde Heike Priess in 10:32:46 Stunden.

Alle Ergebnisse

Fotos: Challenge Henley

 

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