Für Unwissende mag das Wort Mumuku lieblich klingen. Ein Haustier vielleicht? Oder ein Stofftier? Weit gefehlt! Erfahrene Athleten wissen: Wenn Mumuku loslegt, ist Schluss mit lustig. Der Wind, der über die Hawaiianischen Inseln fegt, lässt ausgewachsene Triathleten ihre Felgenwahl noch einmal überdenken.

Mit über 90 Kilometern pro Stunde kann Mumuku vom Meer aufs Land fegen. Auf der Radstrecke des Ironman Hawaii ist er berüchtigt dafür, das Rennen schwer und sogar unberechenbar zu machen.
Wer sich auf der Radstrecke nicht beeilt, hat nicht nur auf dem Weg zum Wendepunkt, sondern wegen des meist gegen Mittag drehenden Windes auch auf dem Heimweg mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Auf dem Weg nach Hawi sollte man zudem den Lenker fest im Griff haben. Denn starke Seitenwinde haben schon den einen oder anderen Athleten quer über die Straße gefegt und in ein Lavafeld befördert.
Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, haben wir auf den folgenden Seiten die Windkarte Hawaii und ein Interview mit Torbjørn Sindballe, der Tipps zum Meistern der Radstrecke parat hält. Torbjørn galt bis zu seinem Rückzug vom Leistungssport als einer der stärksten Radfahrer im Feld, konnte nicht nur einmal den besten Radsplit unter den Profis hinlegen.
Torbjørn erzählt von den Windverhältnissen und, welche Laufräder er empfiehlt. Er gibt einen Überblick über seine Ernährung auf dem Rad und eine kurze Zusammenfassung, wie der Streckenverlauf ist und welche Besonderheiten es aus seiner Sicht gibt.
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Fotos: triathlon.de


