Triathlontraining:
Das laufspezifisches Training
Im Triathlon bekommt Laufen einen immer höheren Stellenwert, da sowohl auf der Kurzstrecke als auch auf der Langstrecke die besten Läufer meistens die Nase vorn haben. Wie trainiert man aber eine gute Laufleistung im Triathlon?

Vorbei sind die Zeiten in denen man auf dem Rad einfach mal davon fahren konnte, wie Norman Stadler 2004/2006 oder Faris al Sultan 2005 beim Ironman Hawaii. Der Alistair Brownlee und Craig Alexander sind die dominierenden und vor allem laufstarken Triathleten auf den Kurzstrecke und der Langstrecke. Trotzdem bleibt eine gute Radform Grundvoraussetzung, um überhaupt eine gute Laufleistung abrufen zu können.
Grundregel des Laufens
Im Gegensatz zum Radfahren kann man die Laufumfänge nicht von Woche zu Woche einfach erhöhen sondern muss um Überlastungsschäden zu vermeiden die Umfangssteigerung dosiert gestalten. Das Problem sind die relativ langen Anpassungsprozesse von Sehnen und Bändern im Vergleich zur Muskulatur und die exzentrische Belastung beim Laufen, die für die Muskulatur deutlich höhere Erholungszeiten fordert. Unter exzentrischer Phase versteht man die „nachgebende“ Phase der Muskelarbeit im Gegensatz zur konzentrischen Phase (überwindend). Die exzentrische Phase beim Laufen ist die Stützphase in der das Körpergewicht abgefedert wird und Kraftspitzen entstehen, die ein Vielfaches des eigenen Körpergewichtes erreichen. Aufgrund dieser Anpassungszeiten sollten die Grundlagen bereits früh gelegt werden, um eine erfolgreiche Saison zu haben.
Foto: Lars Scharl











