Echt Krell –
Planvoll, aber nicht planlos
Soweit muss es aber nicht kommen, bei der Planung und Durchführung der neuen Ziele für das kommende Jahr sollte man tatsächlich mal nur in sich hineinhören und sich nicht von den anderen nervös machen lassen.
Der Kollege trainiert immer fünf Stunden mehr als Du? Egal, du weißt nämlich auch nie genau, was der Grund dafür ist. Hat er einen lockeren Job oder vielleicht auch keinen Job mehr? Keine Kinder und Du hast drei…you never know
Es kommt einzig darauf an was du mit deiner Zeit anstellst. Sobald der Fokus von dir selber auf andere wechselt, stellt sich die Unvernunft ein.
Als Beispiel nehme ich mal ein Langdistanzrennen; du fährst dein eigenes Rennen und alles läuft genauso wie geplant. Plötzlich überholt dich dein Teamkollege und fährt vor dir davon. Du weißt das er im Training immer genauso schnell war wie du, also was machst du?
Wenn du hinterher fährst ist dein Rennplan gerade den Bach herunter gegangen und am Ende des Radparts bist du zu platt zum Laufen (wahrscheinlich ihr beide, weil er auch über seine Verhältnisse gefahren ist ;). Wenn du dich weiterhin nur auf dich konzentrierst, wird er dir in diesem Moment wohl davon fahren, aber die Chancen dass du ihn beim Laufen einholst sind sehr groß. Und wenn nicht, dann war er einfach besser drauf und du hast trotzdem alles richtig gemacht als du allein weitergefahren bist.
Mir persönlich ist das völlig egal was die anderen so treiben. Meine einzig wichtige Zielstellung für nächstes Jahr ist nämlich die 8:39:39! Und wisst ihr auch warum? Nun, die Zeit von meinem Kumpel Thorsten war dieses Jahr 8:39:40.
in diesem Sinne!
krelli









