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Triathlon-Nominierungskriterien für Olympia beschlossen

29. Januar 2016 von Christine Waitz

ITU Media/ Delly Carr, einmaligFrankfurt, 29. Januar 2016 – Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auf seiner Vorstandssitzung am 26. Januar die Nominierungskriterien für die Olympischen Spiele 2016 in Rio für die Sportart „Triathlon“ aktualisiert und ist dabei dem Vorschlag der Deutschen Triathlon Union gefolgt. Den Athleten der DTU bietet sich entsprechend beim Auftaktrennen der Kurzdistanz-Weltmeisterschaftsserie in Abu Dhabi (UAE) am 4./5. März die beste Gelegenheit, sich für ein Olympia-Ticket zu empfehlen.


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Bei den Damen werden zwei, bei den Herren drei Plätze an die bestplatzierten DTU-Athleten, die unter den Top Acht des Gesamtrankings ins Ziel laufen, vergeben. Sollten nicht alle Plätze beim Saisonauftakt vergeben werden, haben die Damen mit denselben Bedingungen eine weitere Qualifikationsmöglichkeit beim WM-Rennen im japanischen Yokohama (14./ 15. Mai). Bei den Herren wird es noch zwei weitere olympiarelevante Wettkämpfe geben: Yokohama und zuvor das WM-Rennen am 9./10. April in Gold Coast (AUS). Beide Rennen sind gleichberechtigt und es gilt, übergreifend bestplatzierter Deutscher unter den ersten Acht zu werden. Bei Ranggleichheit entscheidet das bessere Resultat aus Abu Dhabi.

ITU Media/ Delly Carr, einmalig

Olympia fest im Blick hat Anne Haug

Ebli: „Trainer und Athleten freuen sich auf die Aufgaben“

„Diese Kriterien sind durchaus ambitioniert, aber wir möchten natürlich auch mit einem schlagkräftigen Team nach Rio reisen“, sagt DTU-Cheftrainer Ralf Ebli. Nach aktuellem Status darf die DTU dem DOSB jeweils drei Frauen und drei Männer zur Olympianominierung vorschlagen. Dies hängt von der Nationenwertung der Internationalen Triathlon Union ab. Die besten acht Nationen dürfen jeweils drei weibliche und drei männliche Starter nominieren. Die aktuellen deutschen Platzierungen (Rang fünf bei den Damen und Rang acht bei den Herren) müssen also parallel zum Olympiafokus in den Weltmeisterschaftsrennen verteidigt werden. „Die Saison wird definitiv spannend für uns, und das Trainerteam sowie die Athleten freuen sich auf die Aufgaben“ so Ebli weiter.

Anne Haug muss ihre Qualifikation aus 2015 noch einmal bestätigen

In der ersten Qualifikationsphase hatte bereits die Bayreutherin Anne Haug beim vorolympischen Test-Event in Rio de Janeiro in 2015 die DTU-Norm für Olympia erfüllt. Allerdings muss die 33-Jährige ihre Leistungsstärke in einem Rennen der WM-Serie 2016 zwischen Anfang März und Ende Mai noch einmal mit einer Top 15-Platzierung bestätigen.

Die Konzentration aller Kaderathleten und Olympiakandidaten ist daher auf den 4. bzw. den 5. März gerichtet, um sich den finalen Nominierungsvorschlag durch die DTU, der voraussichtlich im Juni/Juli 2016 an den DOSB erfolgen wird, zu erkämpfen oder zu bestätigen.

Die finale Nominierung obliegt dem DOSB, der die Olympia-Teilnehmer zu einem noch unbestimmten Termin offiziell für die Olympischen Spiele 2016 benennen wird.

Foto: ITU Media/ Delly Carr

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