Triathlon Neoprenanzug:
Mehr als nur ein Kälteschutz
Bild: Blaue Anzüge gibt es von Erox
Neoprenfarbe: Black is beautyful
Grundsätzlich ist die Grundfarbe eines Neoprenanzuges schwarz, wofür die Färbung des synthetischen Kautschuks verantwortlich ist. Bei der Produktion besteht die Möglichkeit, Farbstoffe beizumengen. Dabei wird jedoch auch die Dehnfähigkeit des Neoprens herabgesetzt. Bei vielen Herstellern kommt die Farb-Beimengung aus Marketinggründen trotzdem zum Einsatz.
Eine weitere Möglichkeit den Neopren einzufärben ist das Aufdrucken von Farbe auf den Anzug. Dieses Verfahren findet beim Aufbringen der Logos seinen Einsatz.
Oberflächenbeschaffenheit: Nanotechnik
Anfang der neunziger Jahre führte Yamamoto die SCS – Technologie (Super Composite Skin – Beschichtung ein. Diese spezielle Beschichtung verringert die Reibungswiderstände der Neoprenoberfläche. Mittlerweile ist die
Nano SCS Beschichtung state-of-the-art. Dabei Handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Yamamoto Erfindung bei der Nano Partikel auf der Neoprenoberfläche den Wasserwiderstand noch weiter verringern.
Verarbeitung: Die Mischung macht´s
Ausschlaggebend für die Qualität eines Triathlonneoprenanzuges ist die Verarbeitung und die Zusammensetzung der Materialien sowie die Schnitte. Dabei finden sich hier die erheblichsten Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Durch die Verarbeitung wird der Auftrieb, die Passform und die Flexibilität des Anzuges ausschlaggebend bestimmt. Um optimale Auftriebseigenschaften zu erzielen, sollte an der Körpervorderseite möglichst starkes Neopren verarbeitet sein. Grundsätzlich erhält man ausgewogene Auftriebseigenschaften, wenn fünf Millimeter starkes Neopren im Brustbreich sparsamer, um Bauch und Hüfte und an der Beinvorderseite bis zum Beinende großzügig verarbeitet ist. Um gute Dehneigenschaften zu gewährleisten, muss das restliche Neopren dünner gewählt werden. Besonders im Bereich von Armen, Schulter und Latissimus sollte möglichst dünnes (1,5 Milliemeter) Neopren verarbeitet sein.

Bild: Viele Einzelteile machen beim xterra die gute Passform
Passform: Es muss halt passen
Das Killerkriterium schlechthin bei der Auswahl des richtigen Neoprenanzuges ist die Passform. Der Anzug soll im optimalen Fall wie eine zweite Haut sitzen und sich an die Anatomie des jeweiligen Triathleten anschmiegen. Dadurch verringert sich die Faltenbildung und es entstehen keine unnötigen Widerstände bei der Schwimmbewegung.
Dazu kann man nur eines der unzähligen Testschwimmen in Bädern oder bei Triathlonveranstaltungen empfehlen, bei denen man unterschiedliche Hersteller und Modelle testen kann. So findet man am sichersten zu seinem persönlichen Favoriten unter allen Neoprenanzügen.










