Von offizieller Seite aus findet der Neoprenanzug im Triathlon als Kälteschutz seinen Einsatz. Angenehmer Nebeneffekt des Kälteschutzes ist allerdings ein erheblich verbesserter Auftrieb und niedrigere Reibungswerte beim Gleiten durch das nasse Element.

Chloropren-Kautschuk ist das was sich hinter dem Markenname Neopren, der Firma DuPont versteckt. Im Jahr 1932 brachte diese US-amerikanische Firma das Polymer als erstes unter dem damaligen Namen Duprene auf den Markt.
Vor Kälte schützen
Der Neoprenanzug soll den Triathleten vor Auskühlung bei Wassertemperaturen von unter 21 Grad bei der olympischen- und 24 Grad bei der Ironmandistanz schützen.
Zudem sollte ein Neoprenanzug zwei Eigenschaften bieten
Einerseits gute und ausgewogene Auftriebseigenschaften um den Frontalwiderstand des Wassers zu reduzieren und andererseits eine hohe Flexibilität, besonders im Arm und Schulterbereich, um den Athleten beim Armzug so wenig Widerstand wie möglich zu bieten.
Im Triathlonregelwerk ist der Neoprenanzug zwar als Kälteschutzanzug geführt, allerdings achten die Hersteller der Neoprenanzüge besonders darauf, dass ihre triathlonspezifischen Anzüge nicht als Kälteschutz bezeichnet werden. Der Grund: Für “Kälteschutzanzüge” gelten besondere Regeln, da sie eine CE-Norm erfüllen müssen und das wiederum würde höhere Kosten verursachen.
Um die Materialien und den Aufbau der Anzüge besser zu verstehen, findet ihr im Folgenden Erklärungen zu den schnellen Gummihäuten.

