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Triathlon Moritzburg: Das Rennen mit dem gewissen Etwas

10. Juni 2013 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz,   freiWer sich gerne abseits der großen Rennen und Label-Veranstaltungen auf das Abenteuer Lang- oder Mitteldistanz begeben möchte, der findet im sächsischen Moritzburg einen perfekt organisierten, familiären und vor allem entspannten Wettkampf. Kurz- und Sprintdistanz bieten auch Einsteigern das Rennen mit dem gewissen Etwas.


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Morgens, 20 Minuten vor sieben Uhr. Die ersten Klänge ertönen aus den Boxen, die ersten Starter der Langdistanz trudeln langsam am Startareal mit schönstem Blick auf das Schloss Moritzburg ein. Entspannt geht es zu, an diesem dämpfigen Morgen. Von ehrgeiziger Hektik, Getümmel am Startareal und Rummel keine Spur.
Gleich zum Auftakt bietet sich den Athleten ein Highlight  des Rennens. Denn die Schwimmstrecke verläuft rund um das Schloss Moritzburg. Pro Runde darf dabei zweimal unter Schlossbrücken hindurchgeschwommen werden. Schwimmen mit Abwechslung und Panorama! Das tolle am Schwimmstart (neben der großen Kanonenkugel, die in das Wasser platscht) ist der großzügige Startbereich, der unnötige Keilerei vermeidet.

Schnelle Radstrecke, gute Stimmung beim Laufen

Die schnelle Radstrecke führt durch die ländliche Umgebung. Bis auf einige „rolling hills“ stellt sich dem ambitionierten Athleten hier nichts in den Weg. Entsprechend schnell ist man zurück in der Wechselzone am Schlossplatz.
Die Laufroute führt Sportler am See entlang hinein in den Schlosswald. Ein kurzer, knackiger Abschnitt, gefolgt von einigen schattigen Metern im dichten Wald, und schon geht es wieder Richtung Ziel. Langweilig wird es hier sicher nicht. Abwechslungsreiche Strecken und beste Stimmung am Streckenrand lassen die Kilometer schnell vergehen.

Die Ergebnisse des Wochenendes 

Lange bangten die Veranstalter um das Rennen – erst nach der Zusicherung, dass keine Helfer aus dem nahen Hochwassergebiet abgezogen werden würden, gab es grünes Licht zum Start. Sportler hatten dafür das gesamte Wochenende die Möglichkeit ihren Beitrag zur Unterstützung der Hochwasseropfer in der Spendenbox abzugeben. Gespendet wurde reichlich. Fast 9.000 Euro wurden gesammelt.

Foto: Christine Waitz, freiAuf der Langdistanz war Markus Hilsheimer lange Zeit auf Kurs Richtung Streckenrekord. Mit 9:00:59 Stunden verfehlte er diesen jedoch knapp. Im Damenrennen siegte Marta Perczynska in 10:52:37.
Die Mitteldistanz nutzte Blogger Markus Thomschke, um sich vor Heimischem Publikum zu präsentieren. „Das war heute echt hart“ meinte er im Ziel, feierte aber dennoch den Sieg vor Sven Kunath. Die Wertung der Damen entschied Katja Genauck für sich.
Beim Kurzdistanzrennen am Sonntag zeigte der deutsche Duathlon-Meister John Heiland, dass er auch schwimmen kann und holte sich Platz eins vor Maximilian Meißner. Schnellste Dame war Julia Petzka.
Den Sprint zum Abschuss des Rennwochenendes entschieden Christoph Paul Clauß und Anna Lamm für sich.

Zur Fotostrecke des Rennens.

Zu den Ergebnissen.
Zur Website des Rennens.

Fotos: triahtlon.de

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