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Triathlon Kitzbühel 2010: Nico Rosberg und Jörg Jaksche finishen

15. August 2010 von Ralph Schick

Kitzbühel, 14. August 2010 – Der Formel1-Rennfahrer Nico Rosberg und der ehemalige Rennrad-Profi haben in Kitzbühel ihren ersten Triathlon. Mit einer Zeit von 2:07:32 Stunden schaffte Rosberg eine Top-Leistung, die aber vorzeitig zu scheitern drohte . Jaksche finishte in 1:54:38  und wurde sechster auf der olympischen Distanz

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Kampfrichter: „Er kann auch nicht im Rennauto vor dem Ziel den Helm abnehmen“
Mit vollem Elan radelte Nico Rosberg in die Wechselzone, öffnete seinen Helm allerdings zu früh und bekam dafür von Kampfrichter Franz Peer eine Verwarnung. Der Offizielle meinte: „Bei einem Formel1-Rennen kann er auch nicht in der vorletzten Runde den Helm runter nehmen!“ Von einer Disqualifikation sah der Kitzbüheler aber ab, „das wäre dann doch zu viel gewesen. Er bekam die gelbe und nicht die rote Karte.“

Rosberg: „Unglaublich, dass man sich das antut“
Das Team rund um Nico Rosberg startete unter dem Team-Namen „Die 110er“. Auf die Frage was dieser Name denn bedeute, antwortete er: „Wir wollten damit einen Freund veräppeln, der auch bei uns im Team ist. Er trainiert immer brav nach Puls und hat meistens 110 Schläge pro Minute.“ Die Pulsschläge von Nico selbst bewegten sich in Rekordhöhen: Mit durchschnittlich 159 Schlägen absolvierte er alle drei Disziplinen. Sein Freund und Betreuer Daniel Schlösser war von Nico nicht überrascht: „Er ist ein Weltklassesportler. Und die zeichnet eben totaler Kampfwille aus. Er ist bis zum Umfallen gelaufen.“ Dem sympathischen und redseligen Nico selbst verschlug es nach dem Zieleinlauf die Stimme: „Auf den letzten fünf Kilometern hatte ich keine Energie mehr. Unglaublich, dass sich Leute das antun können.“

Jörg Jaksche holt Rang 6Jörg Jaksche
Über die Olympisch Distanz siegte bei den Herren der Deutsche Dominik Kugler vor dem Österreicher Stefan Bernhard und Axel Raser (GER). Ex-Radprofi Jörg Jaksche zeigte mit Rang sechs und einer Zeit von 1:54,38 Stunden auf. „Und das, obwohl ich bis zur ersten Boje als Brustschwimmer unterwegs war. Aber beim Radfahren und Laufen lief alles perfekt“, sagte der in Kitzbühel lebende Deutsche.

Über die Sprintdistanz war der Ukrainer Syutkin Oleksiy nicht zu schlagen. Er siegte in einer Zeit von 55:28 Minuten 25 Sekunden vor dem Österreicher Andreas Kopeinig und 40 Sekunden vor dem Italiener Matthias Steinwandter.

Info www.kitzbuehel-triathlon.org
Fotos Walter Rief

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