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Triathlon Hamburg 2012: Interview mit Steffen Justus

22. Juli 2012 von Ralph Schick

Thomas Wenning freiHamburg, 21. Juli 2012 – Als Dritter war Steffen Justus der beste Starter der Deutschen Triathlon-Union (DTU) beim Heimrennen in Hamburg. Mit einem tollen Schwimmen legte er den Grundstein für diesen starken Auftritt, über den er sich im kurzen Gespräch mit der DTU sehr zufrieden zeigt.


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Hallo Steffen Justus, Dritter beim Heimrennen in Hamburg. Glückwunsch zu einem starken Auftritt…

Danke. Ich bin auch hochzufrieden. Das war vor dieser Kulisse ein Riesenerlebnis. Und ich war in meinen bisherigen Starts hier nie besser als Vierter, daher freut mich die Podiumsplatzierung umso mehr. Auch die anderen Deutschen waren gut, so dass die Stimmung prima ist.

Ein Erlebnis war aus Ihrer Sicht auch das Schwimmen, Sie sind etwas überraschend in der vorderen Gruppe aus dem Wasser gestiegen…

Ich wusste, dass ich gut schwimmen kann. Aber ich freue mich natürlich besonders, dass ich das hier auch allen anderen zeigen konnte. Es läuft derzeit wirklich gut bei mir im Wasser. Und als ich gesehen habe, dass Jonathan Zipf neben mir war, hat mich das noch mehr gefreut, weil er ja auch eher unkonstant in seinen Schwimmleistungen war. Da dachte ich, dass wir mit vier Deutschen in der vorderen Gruppe vielleicht wegkommen können. Schade, dass das nicht geklappt hat.

Beim Laufen mussten Sie ein Ausreißer?Quartett einholen. Wie sind Sie denn Lauf angegangen?

Das Laufen war absolut brutal. Die ersten 1000 Meter war ich wirklich am Anschlag. Ich wollte natürlich mit den Ersten mitlaufen. Ich war aber schon verwundert, wie der Richard Murray losgelaufen ist. Ich war mir nicht sicher, ob er wusste, dass wir fünf Kilometer laufen und nicht zwei. Nach einem Kilometer habe ich dann das Tempo etwas rausgenommen und mich wieder erholt. Ich wusste ja auch, dass ich schnelle Leute im Nacken habe und mich gleich eine ganze Reihe von denen passieren würde, wenn ich nicht schnell genug laufe. Den Rest des Feldes konnte ich so auf Distanz halten.

Was bedeutet dieser Wettkampf mit Blick auf London?

Das gibt natürlich Selbstvertrauen, besonders dass ich mein großes Ziel, ein gutes Schwimmen zu absolvieren, vollkommen erreicht habe. Das ist für London zudem eine hervorragende Basis, und ein Schub, auf dem ich aufbauen kann in den nächsten 14 Tagen. Und mit Maik Petzold als Fünftem und Jan Frodeno als Zehntem haben wir gezeigt, dass wir ein starkes Team für London sind.

Zu den Ergebnissen der ITU Worldchampionship Series

Foto: Thomas Wenning

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