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triathlon.de Übersicht: Radkleidung im Winter

10. Dezember 2012 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz, freiDie Saisonpause ist vorbei und es wird Zeit wieder in das Radtraining einzusteigen. Doch die Aussicht auf Rolleneinheiten sind nicht allzu attraktiv. Noch weniger verlockend ist das Wetter vor der Türe. Wir haben die Lösung. Denn ganz nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“, stellen wir euch aktuelle Winterkleidung vor.


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Fest steht, mit der richtigen Kleidung macht das Training im Freien auch im Winter Spaß. Einige Kriterien sollte das Equipment dafür aber unbedingt erfüllen.

Foto: Christine Waitz, freiAtmungsaktivität

Nur weil die Außentemperatur nahe dem Gefrierpunkt liegt, heißt das noch lange nicht, dass man beim Training nicht schwitzt. Umso wichtiger ist es, besonders für die hautnahen Kleidungsstücke, dass sie beste Atmungsaktivität aufweisen.
Atmungsaktivität bedeutet, dass die Funktionsfaser von innen nach außen Feuchtigkeitsdurchlässig ist. Damit bleibt das Kleidungsstück weitestgehend trocken und verhindert somit ein Auskühlen nach der Anstrengung, zum Beispiel beim Bergabfahren oder aufkommendem Wind.

Windundurchlässige Kleidung

Wer kennt das nicht. Man kommt vom geschützten Wald auf das freie Feld und plötzlich zieht es durch alle Ritzen der Jacke. Abhilfe schafft windundurchlässige Kleidung.
Bei diesen Kleidungsstücken ist die oberste Textilschicht weitestgehend windundurchlässig. Häufig ist diese Textilschicht im vorderen Bereich der Kleidung und an den Ärmeln angebracht, während im Rückenbereich atmungsaktiveres Material verarbeitet ist.

Wasserabweisend vs. Wasserdicht

Zumindest die oberste Kleidungsschicht der Winter-Zusammenstellung sollte wasserabweisend sein. So bleibt man auch vor eventuellem Spritzwasser für einige Zeit geschützt. Aber Vorsicht – wasserabweisend ist häufig nicht gleich wasserdicht.
Wasserabweisende Textilien sind meist durch eine  Imprägnierung vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Diese Imprägnierung hält aber nicht dauerhaft dicht. Wasserdichte Textilien werden häufig durch dünne aufgeklebte Folien und verschweißte Nähte ihrem Namen gerecht.
Man bewertet die Dichtheit von Textilien mit der Angabe der sogenannten Wassersäule. Ab 1.300 Millimeter Wassersäule gilt ein Kleidungsstück als wasserdicht. Wer also auch einmal bei Matschwetter unterwegs ist, sollte sich vor dem Kauf die Produktbeschreibung genau ansehen.

Foto: Chrisitine Waitz, frei

Kleiden nach dem Zwiebelprinzip

Nicht nur die Kleidung an sich macht den Unterschied für den hartgesottenen Radfahrer, auch das Wie ist entscheidend.
Am wärmsten hält das sogenannte Zwiebel-System, bei dem mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander getragen werden. So hält nicht nur die Kleidung warm, sondern auch die dünnen Luftschichten zwischen den Lagen dienen der Isolation.
Wichtig ist, dass zuunterst eine Schicht atmungsaktive Kleidung getragen wird, zum Beispiel ein Funktionsunterhemd. Es folgt eine oder mehrere Schichten Isolationskleidung, zum Beispiel ein Wintertrikot oder ein Fleeceshirt. Erst dann kommt der Witterungsschutz mit Windstopper und wasserabweisender Funktion.

Übrigens, über den Kopf verliert man am meisten Wärme. Eine Mütze und/oder ein Buff unter dem Helm sind essentiell, ebenso wie Hand- und Überschuhe.

Winterkleidung aktuell

Wir haben uns die die aktuellen Kollektionen bekannter Hersteller angesehen und stellen euch auf den folgenden Seiten einige Begleiter für das Winterradtraining vor.

Zu den Produkten von Skinfit.
Zu den Produkten von Gonso.
Zu den Produkten von 2XU.
Zu den Produkten von Löffler.
Zu den Produkten von Adidas.
Zu den Produkten von Mavic.
Zu den Produkten von Zoot.

Fotos: triathlon.de


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