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triathlon.de Blogger 2016: Mit Steffen Justus auf der #RoadToRio

6. Januar 2016 von Christine Waitz

Thomas Sobczak, freiSeit 1998 bereits ist Steffen Justus Nationalkaderathlet. Während ihn heute die meisten als wohl beständigsten deutschen Kurzstreckentriahtleten kennen, wissen nur wenige, dass er zeitweise auch im Läufer-Lager Kaderathlet war. Aktuell jedoch, gibt es nur ein Thema: Die #RoadToRio. Das verrät er uns nicht nur im Interview. Nein, wir dürfen ihn sogar auf dem Weg begleiten. Denn Steffen Justus wird triathlon.de Blogger 2016!


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Gelegentliche Ausflüge auf die Laufstrecken verraten, dass der heute 33-jährige auch in der Einzeldisziplin Spitzenleistungen drauf hat. Beste Beweise: Ein Sieg beim München Marathon, oder auch mit 2:18:44 Stunden bester Deutscher beim Frankfurt Marathon 2009. Doch momentan dreht sich die Welt wieder rund um den Triathlon – und das ist nicht verwunderlich. Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen 2015 soll es für den gebürtigen Jenaer 2016 zum zweiten Mal zu den Olympischen Spielen gehen.
Nach einem Verkehrsunfall ende 2014 und einer Schulter-OP zu Beginn des Jahres begann die #RoadToRio allerdings holprig. Doch aufgeben stand nicht zur Diskussion.  Mit einem elften Platz meldete er sich beim Rennen der World Triathlon Serie in Kapstadt wieder zurück und arbeitet nun ehrgeiziger denn je. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

Thomas Sobczak, frei

Steffen Justus in Hamburg 2015

Hallo Steffen. Das erste Trainingslager zusammen mit der Nationalmannschaft auf Fuerteventura hast du bereits in den Beinen. Wie verliefen die letzten Trainingswochen?

Steffen: Das Trainingslager war unser aller Einstieg in die olympische Trainingssaison. Wir müssen auch so früh einsteigen, weil es Anfang März ja bereits mit den Wettkämpfen für die Olympiaqualifikation los geht. Ich habe dort eine gute Basis für die kommenden Monate legen können. Gerade im Vergleich zum letzten Jahr, wo ich mich zu diesem Zeitpunkt einer Schulter-OP unterziehen musste, habe ich wirklich gut trainiert und fühle mich gut gerüstet für die nächsten Monate.

Die Nominierung der Triathleten für die Olympiamannschaft Rio 2016 findet an den Nominierungsterminen des DOSB am 31. Mai, 28. Juni und 12. Juli 2016 statt. Wie sehen deine Pläne bis dahin aus?

Steffen: Die Qualifikations-Kriterien für die Triathleten sind noch nicht offiziell. Fest steht aber: Das erste Quali-Rennen für uns, ist im Februar in Abu Dhabi und mein großes Ziel ist es ganz klar dort die Olympiaqualifikation fest zu machen. Von da an sind es sechs Monate bis zu den Spielen – die braucht man dann auch für die ganz gezielte Vorbereitung. Man will schließlich 100% fit am Start stehen.

Gibt es einen Plan B?

Steffen: Nein, Einen Plan B gibt’s nicht. Ich konzentriere mich ganz auf Abu Dhabi. An diesem Tag zählt’s und danach setze ich mich mit meinem Trainer zusammen und plane weiter.

Unterscheidet sich das Training in einem Olympia-Jahr von dem eines „normalen“ Jahres? Auf welche Dinge freust du dich besonders und welchen Dingen schaut man eher skeptisch entgegen?

Steffen: Ja sicher gibt es Unterschiede. In diesem Jahr ist es schon anspruchsvoll. Vor vier Jahren war es einfacher, da hatte ich die Qualifikation zu Jahresbeginn schon in der Tasche. Dieses Mal ist der Druck natürlich hoch. Auch, weil ich weiß, dass es meine letzte Chance für Olympia ist. Das Jahr ist deshalb auch anders, weil man den Fokus sehr hart auf ein, beziehungsweise maximal  zwei Rennen hat. Der Druck ist dabei schon sehr hoch. In einer normalen Saison ist der Druck etwas geringer, weil man von Rennen zu Rennen schaut, immer wieder neue Chancen hat.

Deshalb  freue ich mich auch darauf, wenn die Quali geschafft ist. Dann weiß man wieder sicher, worauf man hinarbeitet.

Das gesamte Interview gibt es im neuen triathlon.de MagaLog zu lesen. 

Steffen Justus‘ Blog. Begleitet ihn auf dem Weg nach Rio!

Foto: Thomas Sobczak

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