Tri-Wissen:
Was ist Laktat?
Laktat als Leistungsindikator
Nützlich ist die Laktatproduktion auch für die Leistungsdiagnostik im Sport. Dazu wird in der Regel der Blutlaktatwert am Ohrläppchen oder der Fingerkuppe bestimmt. Durch Vergleich des Laktat- und Herzfrequenzverhaltens während einer vorgegebenen Belastung können so verschiedene Aussagen über die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit, die Höhe der aeroben und anaeroben Schwellen und über optimale Trainingsbereiche getroffen werden.
Laktatwerte im Triathlon
Nach erschöpfenden Belastungen können in der Muskulatur maximale Laktatkonzentrationen von bis zu 30 mmol/kg und im Blut bis zu 25 mmol/l gemessen werden. Diese Werte werden aber meist nur von Sprintern und Kurzzeitausdauer-Athleten (400 bzw. 800m-Läufe) erreicht.
Ausdauersportler weisen deutlich niedrigere Werte auf. In Ruhe liegt der Laktatwert meist unter 1 mmol/l. Extensives Grundlagenausdauertraining sollte bei Laktatwerten unter 2 mmol/l stattfinden. Bei Wettkampfbelastungen im Triathlon werden je nach Streckenlänge Laktatwerte zwischen 3 bis 8 mmol/l erreicht.









