Training mit Maik Petzold: Neue
Trainingsgeräte setzen neue Reize
Maik Petzold mit einigen Off-Season-Trainingstipps, für alle, die nicht im sonnigen und warmen Südafrika trainieren können, wie das derzeit ein Grossteil der deutschen Nationalmannschaft tut.

Zur Zeit trainiert Maik Petzold mit Steffen Justus, Daniel Unger, Christian Prochnow, Sebastian Rank, Anja Dittmer, Svenja Bazlen, Kathrin Müller und Anne Haug vom DTU-Kader in Potchefstroom, einer Hochebene im Nordwesten Südafrikas. Bis auf eine Wintergrippe, die er sich noch vor der Abreise in Deutschland eingefangen hatte und die ihn ein paar Tage außer Gefecht setzte, läuft das Training für Maik sehr gut. Im zweiten Trainingslager in Südafrika ist die heiße Vorbereitungsphase für die anstehenden Quali-Rennen für London 2012 angebrochen. Rund 35 Stunden in der Woche werden trainiert.
Maik, der wie Steffen Justus und Jan Frodeno zum DOSB-Olympia-Top-Team für London 2012 gehört, hat einige Tipps, wie man im Winter semispezifisch trainiert, wenn man nicht gerade im sonnigen Süden ist.
Wie wär`s mit einer kleinen Klettereinheit?
Damit man bei Wind und Wetter nicht die Lust am Training verliert, sollte man von Zeit zu Zeit auch neue Trainingsgeräte ausprobieren, um neue Reize zu setzen. So kann es durchaus passieren, dass man Maik beim Klettern antrifft. „Klettern ist ein perfekter Ausgleich zu den meisten Sportarten, da man den ganzen Muskelapparat gepaart mit dem richtigen Blick für die Griffe und Tritte dynamisch einsetzen muss“, weiß Maik, der schon seit Kindesbeinen begeistert vom Klettern ist.
Bevor es aber losgeht, sollte man sich mit dem Zubehör und der Technik (Schuhe, Gurt, Seil, Schwierigkeitsgrade) ein wenig vertraut machen. Eine Ausrüstung kann man sich fast in jeder Kletterhalle leihen und nach eine kleinen Einführung durch das Fachpersonal, kann es auch schon losgehen. Und Muskelkater ist bei den ersten Kletterversuchen garantiert.
Vor dem Klettern sollte man sich ausreichend aufwärmen, besonders den Schulterbereich. Danach kann man sich z.B. an der Boulderwand (kurze Kletterwände in allen Schwierigkeitsgraden mit Matten ausgelegt) ein wenig warm klettern. Und wie so oft im Sport gilt dann die einfache Regel: Vom Leichten zum Schweren steigern.












