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Top durchorganisiert – so hast du deine Zeit im Griff!

9. Januar 2017 von Doris Kessel

Ingo Kutsche, freiTriathlon ist verdammt zeitaufwendig. Alle drei Disziplinen plus allgemeine Athletik, wie z.B.Krafttraining, unter einen Hut zu bekommen, stellt einen fast täglich vor eine organisatorische Herausforderung. Aber es funktioniert – mit einem effektiven Zeitmanagement und der optimalen Organisation.


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Gut geplant ist halb erledigt

Im Voraus zu planen lohnt sich, auch wenn es zusätzlich ein bisschen Zeit kostet. Wer wenig Zeit hat, braucht eine durchdachte Ablaufstruktur, ansonsten endet der Multierledigungswahn im totalen Chaos. Und das bringt keine Leistungssteigerung mit sich, sondern nur schlechte Laune.

Am wichtigsten ist es, das soziales Umfeld nicht außer Acht zu lassen. Familie und Freunde sind die primäre Stütze in unserem Leben und tragen entscheidend zu unserer Leistungsfähigkeit bei. Deshalb empfiehlt es sich die Woche gemeinsam zu planen.

Dabei solltest du Antworten auf folgende Fragen in die Wochenplanung mit einbeziehen:

  • Habe ich fixe Termine, wie z.B. Vereinstraining, Arzttermine, Familienfeiern etc. und welche Termine hat mein/e Partner/in?
  • Wie sieht mein Trainingsplan aus? Wann habe ich Belastungs- und Entlastungstage?
  • Habe ich die Möglichkeit mit dem Rad zur Arbeit oder zu Terminen zu fahren – oder kann ich sogar hinlaufen? Kann ich eine längere Mittagspause machen und in dieser Zeit schwimmen oder laufen gehen?
  • Muss ich an bestimmten Tagen länger arbeiten oder kann ich eventuell früher gehen?
  • Was kann ich alles am Entlastungstag erledigen – ohne, dass es zu stressig wird?
  • Bin ich auf Geschäftsreise? Welche Schwimm-, Rad- oder Laufmöglichkeiten habe ich dort?
  • Habe ich alle Rucksäcke gepackt, z.B. fürs Bahntraining? Liegt der Schwimmrucksack mit frischer Kleidung etc. schon im Auto? Sollte ich z.B. Sachen zum Duschen und Umziehen schon in der Arbeit deponieren?
  • Wann fahre ich direkt von der Arbeit ins Training? Habe ich Riegel und Gels eingepackt, damit ich im Training genügend Kohlehydrate habe?
  • Wie wird das Wetter? Vielleicht lohnt es sich Einheiten zu tauschen, damit ich ich das gute Wetter zum Radfahren nutzen kann und den Regentag besser zum Laufen, Schwimmen oder für Fitness-Studio?
  • Habe ich genügend Pufferzeiten zwischendurch, z.B. zum Umziehen, die Anfahrt, oder zum Essen?

Handy-Tipp: Über die Kalenderfunktion im Handy kannst du dich prima an alles erinnern lassen. Außerdem gibt es die Möglichkeit eines gemeinsamen Kalenders, z.B. über Google. Damit kann man beispielsweise dem Partner Terminanfragen schicken, wenn er gerade nicht erreichbar ist. Die angenommen Termine werden automatisch in den Kalender eingetragen. Das spart Zeit und schafft Platz, im völlig verplanten Triathlonkopf, für andere Dinge.

Nicht-Handy-Tipp: Du bist kein Handy-Fan? Dann gibt es in deinem zu Hause andere Erinnerungsmöglichkeiten: z.B. ein Zettel am Badspiegel – oder lege die Gegenstände, die du brauchst, gleich heraus oder stelle die Trainingsrucksäcke am besten an die Eingangstür, so „stolperst“ du zwangsläufig darüber.

Weiterlesen: Mit der ALPEN-Methode besser planen …

Foto:Ingo Kutsche


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Doris Kessel ist Autorin dieses Artikels: Sie kommt aus der Triathlonhochburg Roth, ist Triathlon B-Lizenz-Trainerin, Wettkampfrichterin, Mentalcoach für Sport und Business und ist seit 20 Jahren Triathletin aus Leidenschaft von der Sprint- bis zur Langdistanz.
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