Themenwoche Radtraining: Saisonvorbereitung auf zwei Rädern | Triathlon Portal - triathlon.de
Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training > Radfahren2 > Themenwoche Radtraining: Saisonvorbereitung auf zwei Rädern
Training Triathlon.de

Themenwoche Radtraining: Saisonvorbereitung auf zwei Rädern

6. März 2017 von Christine Waitz

Lukas Bartl, frei„Endlich!“, tönt es in Sportlerkreisen. Endlich kann man das heißgeliebte Straßenrad wieder dort zum Training nutzen, wo es hingehört – auf der Straße. Die stundenlangen Rolleneinheiten werden nun wieder deutlich weniger und manch einer macht sogar schon richtig Kilometer im Trainingslager. Zeit für eine Themenwoche rund um das Radtraining.


Triathlon Anzeigen

Gerade jetzt, im Frühjahr, werden auf dem Rad die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt. Klar, wir alle haben im Winter bereits die ersten Einheiten absolviert und eine Basis gelegt. Doch nun starten wir richtig durch. Wie ihr es richtig macht, dazu haben wir zahlreiche Beiträge. Von der guten Rad-Technik, über den idealen Trainingsaufbau, bis hin zu Fehlern, die ihr vermeiden solltet.

Voll motiviert unter der Frühlings-Sonne

Doch halt, bevor ihr euch jetzt das erste Mal voll motiviert auf das Rad schwingt, um die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen zu genießen, solltet ihr kurz euer Rad kontrollieren. Sind die Mäntel noch einwandfrei, oder sind sie vielleicht schon porös oder abgefahren? Ist die Kette noch in Ordnung, oder ist ein Wechsel fällig? Funktionieren Bremsen und Schaltung, und sind die Züge intakt, oder müssten sie gewechselt werden? Wer das Rad vor dem Winter nicht noch zum Service gegeben hatte, der sollte das nun vielleicht noch nachholen. Warum ebendas wichtig ist, haben wir triathlon.de Shop-Inhaber und Radsportspezialist Christoph Schwerdt gefragt:

Warum ist vor allem regelmäßige Wartung des Rads wichtig? Oder ist’s am Ende einfach nur Luxus?

Nein, es ist auf jeden Fall sehr wichtig. Das teuerste Material nützt ja nichts, wenn es nicht funktioniert! Und man entdeckt beim Pflegen des Rades auch oft Schäden am Material und kann es dann rechtzeitig tauschen, bevor es dann im Einsatz versagt.
Ich komme ja aus dem Radsport, da war ab der Jugend klar, dass die „Karre“ vor jedem Wettkampf (also manchmal mehrmals pro Woche) penibel geputzt und gewartet wurde – allein schon aus Respekt dem Mechaniker gegenüber, aber auch, um Defekten vorzubeugen. Wenn man es selber nicht machen kann, oder die Zeit fehlt, sollte man das Rad einfach öfter durchchecken lassen. Spätestens, wenn der Wettkampf dann eben nicht wegen einem gerissenen Schaltzug schon auf der Radstrecke vorbei ist, hat sich der Aufwand gelohnt.

Gibt’s Tricks um möglichst lange Spaß am Material zu haben?

Wer die Zeit zum ausgiebigen Putzen nicht hat, sollte zumindest der Korrosion vorbeugen. Es gibt Schmierstoffe, die gleichzeitig konservieren (z.B. Brunox Lubicor). Wenn man damit alle beweglichen Teile und die Öffnungen der Zughüllen einsprüht, kommt der Dreck zumindest da nicht hin. Wenn im Frühjahr noch gelegentlich mit Salz gestreut wird, sollte man nach der Ausfahrt zumindest kurz das Rad mit warmem Wasser abspülen und dann schmieren – die fünf Minuten sollten drin sein.

Regelmäßige Wartung hilft auch sparen. Wird zum Beispiel die günstigere Fahrradkette regelmäßig ausgewechselt, dann kann man verschleißarm und lange mit den selben Ritzeln und Kettenblättern fahren – nur eines weniger Beispiele. Ganz zu schweigen davon, dass euch ein gut gewartetes Fahrrad sicher an euer Ziel bringt.

Themenübersicht Radtraining 

Diese Themen erwarten euch:

Beiträge aus dem Archiv zum Thema Training

Beiträge aus dem Archiv zum Thema Gesundheit

Beiträge aus dem Archiv zum Thema rund ums Rad & Material

Weiter zur Themenübersicht Aerodynamik.

Fotos: triathlon.de

Triathlon.de Anzeigen

Triathlon beliebt

 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden