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The World’s Toughest Bicycle Race!

15. Juni 2017 von Stephan Schepe

Christoph Strasser, freiNicht weniger als diesen Titel beansprucht das Race Across America (RAAM) für sich. Wohl zurecht: in diesem legendären Rennen quer durch die USA werden 3.000 Meilen (ca 4.800 Km)  zurückgelegt – in einer einzigen Etappe. Von Oceanside an der Westküste bis ins Ziel nach Annapolis an der Ostküste kämpfen Amateurfahrer und Profis aus aller Welt gleichermaßen gegen Berge, Wind und Naturgewalten. Ein deutsches Damenteam möchte in diesem Jahr den Rekord knacken.


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Es ist wohl das bekannteste Langstreckenrennen der Welt: beim Race Across America (RAAM) durchqueren die Teilnehmer 12 Bundesstaaten von West nach Ost und legen dabei knapp 5.000 Km bei Wind und Wetter zurück. Ohne Ruhetag, nur kurze Ruhe- und Verpflegungspausen. Damit ist das RAAM um ein Drittel länger als die dreiwöchige Tour de France (ca. 3.500 Gesamtkilometer). Doch damit nicht genug: ca. 52.000 Höhenmeter stehen den Fahrerinnen und Fahrern über die Gesamtstrecke entgegen!

Christop Strasser, frei

 

1.000 Kilometer am Tag!

Das Rennen wird in 2-er, 4-er, 8-er Teams oder – in der Königsdisziplin – als Solist absolviert. Die schnellsten Teams benötigen für die Durchquerung eines Kontinents lediglich fünf Tage (knapp 1.000 Km/Tag), die schnellsten Solisten bewältigen die Strecke in etwas weniger als acht Tagen (ca. 600 Km/Tag). Da bleibt natürlich nicht viel Zeit für Schlaf. Jeder Teilnehmer kann selbst wählen, wann, wo und wie lange Schlafpausen eingelegt werden. Doch zu viel Zeit darf sich niemand erlauben, denn alle Teams und Einzelfahrer unterliegen einem Zeitlimit: neun Tage für Teams bzw. 12 Tage für Einzelfahrer. Im Durchschnitt schlafen die Athleten zwei Stunden pro Tag, verteilt auf mehrere kurze Power-Naps.

Doch ohne Hilfe lässt sich dieses Unterfangen nicht bewältigen. Alle Teams und Einzelfahrer werden durch ihr eigenes Betreuerteam in einem oder mehreren Begleitfahrzeugen versorgt und beaufsichtigt.  Schließlich müssen Unmengen an Verpflegung, Bekleidung, Ersatzteilen, Werkzeug  u.v.m. mitgeführt werden. Außerdem überwachen die Betreuer den Gesundheitszustand der Extremsportler, schaffen kurze Schlaf- und Duschmöglichkeiten, massieren und motivieren die Fahrer. Ein Vollzeitjob nicht nur für die Athleten auf dem Rad.

Hier lest ihr alles zum Rekordversuch des deutschen Teams „Quattra Bavariae“

 

Fotos: Christoph Strasser


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