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Jede Menge Schwung für´s Rad

Test: Tacx Sirius –
Jede Menge Schwung für´s Rad

11. März 2010 von Christian Friedrich

Tacx SiriusSirius von Tacx ist ein Rollentrainer, der neben der klassischen Rollenfunktion mit Hilfe einer Gangschaltung noch mehrere Schwierigkeitsstufen bietet. Wie fein sich der Widerstand einstellen lässt und wie leise die Rolle ist, haben wir für Euch herausgefunden.


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Aufbau: Schraubenschlüssel und Kreuz-Schlitz
Ohne einiges an Werkzeug geht es beim nicht ganz einfachen Aufbau der Sirius-Rolle nicht. Für einen ordentlichen Zusammenbau werden zwei 13ner Maulschlüssel und ein Kreuz-Schlitz-Schraubendreher benötigt. Ganz einfach ist es nicht, die Widerstandseinheit und die Rolle zusammen zu bekommen. Etwas Zeit und Geduld sollte man dafür schon einplanen.

Bedienung: Schnellspanner wechseln, einspannen und los geht´s
Der Widerstand  wird mit Hile eines starken Magneten und einem extra großem zwei Kilo schwerem Edelstahlschwungrad erzeugt. Der am Lenker befestigte Schalter verschiebt die Position der Magneten im Bremssystem zueinander und erhöht damit den Widerstand in 10 Schritten. Damit lässt sich in einer Rasterung von 1 (leicht) bis 10 (schwer) die Bremswirkung einstellen. Bei unserer Messung haben wir beim leichtesten Gang etwa 40 Watt gemessen, nach oben ist dann deutlich mehr als 500 Watt möglich. Neben dem Lenkerschalter wird die Wattstärke auch über die normale Gangschaltung verändert. Je dicker der Gang umso schwerer der Tritt.

FOTOSTRECKE

Tacx Sirius

Unterschied Sirius und Satori
Wo liegen jetzt die Unterschiede zwischen der Satori und der Sirius? Der eingesetzte Magnet im Bremsystem ist nicht so stark wie der Neodym-Magnet der Satori. Bei der Satori sind im Lieferumfang bereits die Vorderradstütze dabei. Tacx gibt bei der Satori als maximale Leistung 1000 Watt an, die Sirius steht mit 750 Watt in den Leistungsdaten.

Zum Test Tacx Satori

Lautstärke: Geht so
Wird ordentlich in die Pedale getreten dann geht auch die Lautstärke nach oben. Der Ton ist eher hochfrequent und bei entsprechnend richtiger Bereifung (am besten kein Profil) und Luftdruck (mindestens 8 bar) auch in der Mietwohnung erträglich.

Wir haben die 10 Stufen des Bremssystems mit einer SRM-Kurbel getestet. Der gefahrene Gang am Rad war vorne 53 und hinten mittleres Ritzel. Gemessen wurde jeweils bei einer Trittfrequenz von 80 Umdrehungen.

Hier das Geräuschsample
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Optionales: Stütze liegt
Die Stütze für das Vorderrad liegt bei der Sirius nicht im Paket dabei. Von Tacx gibt es zudem noch eine Matte zum Unterlegen für den Schweiß und einen Schweißfänger der zwischen Lenker und Sattel gespannt wird und verhindert das der Rahmen Schaden nimmt.

Fazit: Genug Rolle für wenig Geld
Die Taxc Sirius ist eine Rolle die ihre Aufgabe als einfach Rolle erfüllt, zudem sind durch die zehn Widerstandsstufen auch Kraftausdauereinheiten gut möglich. Wer also ab und zu auf der Rolle hüpft oder dem schlechten Wetter lieber von drinnen zuschaut, liegt mit der Sirius Rolle richtig.

Tacx Sirius im Shop

Alternative(n)
Wer mehr als 750 Watt Maximalleistung braucht kann auch zur Tacx Satori greifen. Wenn Training am Berg nicht in den eigenen vier Wänden sein muss, dann kann auch zur leisen Elite Crono Power Fluid greifen.

Zum Test Elite Crono Power Fluid

Plusminus
+Günstig und gut
+Mit Schwierigkeitsstufen für eine gute Einstellung
– Nicht ganz so einfach im Aufbau
– Schwungrad kann bei Sturz einen Schlag bekommen
0 Der Sound geht okay, könnte aber leiser sein

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