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Mit Viergangschaltung

Test: CycleOps SuperMagneto Pro
Mit Viergangschaltung

8. März 2010 von Philipp Peter

CycleOps SuperMagneto Pro (3)Radfahren wie im richtigen Leben, so soll das Gefühl sein mit den Rollentrainern von CycleOps. Doch ist das wirklich so?  Wir haben unser Rad in den SuperMagneto Pro eingespannt, um herauszufinden, ob die These stimmt. Sie bietet vier Schwierigkeitsstufen.


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Aufbau: Kein Werkzeug von Nöten
Der CycleOps SuperMagneto Pro wird bereits vormontiert geliefert. Zum Aufstellen und wieder Verstauen des Rollentrainers müssen lediglich die Beine zusammengeklapp werden. Ein Rasterstift (siehe Fotostrecke) verhindert hierbei sehr gut ein unbeabsichtigtes Klappen und daraus folgendes Fingerklemmen. Die Füße des V-förmigen Rahmens sind verstellbar, um Bodenunebenheiten ausgleichen zu können. Allerdings mussten wir die Schraube sehr weit rausdrehen um den nötigen festen Stand zu gewährleisten. Es muss also nur noch der mitgelieferte Schnellspanner, der für einen perfekten Halt des Rades sorgt, ausgetauscht und das Rad eingespannt werden. Nicht ganz einfach ist der Mechanismus, um die Widerstandeinheit ans Hinterrad zu bekommen. Hier lohnt sich ein Blich in die Bedienungsanleitung.

Funktionsprinzip: Vier verschiedene Leistungskurven
Das Funktionsprinzip der Rolle basiert auf vier progressiven Leistungskurven, die ein realitätsnahes Fahrgefühl ermöglichen. Der Widerstand erhöht sich also, wenn der Fahrer die Geschwindigkeit erhöht. Beim SuperMagneto Pro kann man dabei zwischen vier verschiedenen Leistungskurven wählen: „Easy“ für Einsteiger und zum Cool-Down; „Road“ für eine Grundlagenfahrt; „Intervall“ für intensive Einheiten und „Mountain“ für die Simulation von Anstiegen.

FOTOSTRECKE

CycleOps SuperMagneto Pro

Bedienung: Man muss erst wisse, wie es geht
Wer erst einmal weiß wie er mit dem Magneto Pro umzugehen hat, der kann mit etwas Übung innerhalb von 30 Sekunden mit dem Training starten: Aufklappen, Radeinspannen, Widerstandeinheit fixieren, Wahl der Leistungskurve an der Widerstandeinheit und los geht’s. Der Widerstand beim Fahren wird wie oben beschrieben alleine durch die Rolle reguliert. Der Fahrer muss nur nach Gefühl schneller oder langsamer Treten beziehungsweise hoch oder runter Schalten – eben so wie auf der Straße.

Lautstärke: Schont deine Nachbarn
Die SuperMagneto Pro hat einen angenehmen Geräuschpegel und schont somit die Mitbewohner und Nachbarn. Allerdings produziert sie etwas mehr Vibrationen insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten als die CycleOps JetFluid Pro. Um die Lautstärke zu reduzieren bietet sich eine Trainingsmatte  und ein Rollen-tauglicher Reifen an.

Unser Geräuschsample zur CycleOps SuperMagneto Pro
In der Road-Position haben wir folgendes gemessen: 50, 80, 160, 300 Watt
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Optionales: Trainingsmatte und praktischer Schweißfänger
Als Zubehör bietet CycleOps eine schöne große Trainingsmatte (45 Euro) und einen flauschigen Schweißfänger (25 Euro) mit integrierten Taschen für Fernbedienung, Handy oder Sonstiges an. Eine Vorderradstütze wird leider nicht angeboten.

CycleOps Trainingsmatte im Shop

CycleOps Schweißfänger im Shop

Vorderradstütze im Shop

Fazit: Nichts ist unmöglich
Die CycleOps SuperMagneto Pro ist einen Rollentrainer für alle Einsatzbereiche – auch Intervalle und Bergtraining. Sie bietet ein realitätsnahes Fahrgefühl und ist relativ einfach in der Bedienung. Sie eignet sich für verschiedenste Trainingeinheiten und ist perfekt geeignet, wenn Fahrer mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit die selbe Rolle benutzen möchten.

Preis: etwa 330 Euro

CycleOps SuperMagneto Pro im Shop

Alternative(n)
Für weniger Geld ist die Tacx Satori zu haben. Hier lässt sich der Widerstand stufenweise in zehn Schritten über einen Lenkerschalter variieren.

Tacx Satori im Shop

Plusminus
+ höhenverstellbare Fußelemente
+ schneller Aufbau und gute Fixierung des Rades
+ vier verschiedene Leistungskurven wählbar
+ lebenslange Garantie
+ angenehme Geräuschentwicklung
– Fixierung beim ersten Mal ohne Anleitung schwierig
– Etwas mehr Vibrationen als die CycleOps JetFluid Pro

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