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Fast wie auf der Strasse

Test: CycleOps JetFluid Pro –
Fast wie auf der Strasse

26. Februar 2010 von Philipp Peter

CycleOps JetFluid ProEin straßenähnliches Fahrgefühl versprechen die Rollentrainer von CycleOps. Doch was können sie wirklich? – Wir haben zu Anfang den JetFluid Pro ausführlich für euch getestet.


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Aufbau: Keine Montage notwenig
Der CycleOps JetFluid Pro wird mit komplett montiertem Rahmen und Widerstandeinheit geliefert. Der Klappmechanismus zum Aufstellen und wieder kompakten Verstauen des Rollentrainers ist leicht verständlich. Die Füße des V-förmigen Rahmens sind verstellbar, um Bodenunebenheiten ausgleichen zu können. Es muss also nur noch der mitgelieferte Schnellspanner, der für einen perfekten Halt des Rades sorgt, ausgetauscht und das Rad eingespannt werden. Zum Verständnis des Hebelmechanismus zur Fixierung der Widerstandeinheit am Hinterrad, sollte man jedoch beim ersten Mal einen kurzen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.

Funktionsprinzip: Mehr Geschwindigkeit, mehr Widerstand
Das Funktionsprinzip der Rolle basiert auf einer progressiven Leistungskurve, das heißt der Widerstand erhöht sich, wenn der Fahrer die Geschwindigkeit erhöht. So wie auf der Straße. Die Leistungskurve ist über eine spezielle Technik mit dem Schwungrad gekoppelt, wodurch die richtige Balance zwischen Widerstand und Schwungkraft sichergestellt werden soll und ein realtitätsnahes Fahrgefühl entsteht. Zusätzlich verfügt er über ein Kühlsystem, so dass auch bei längerem Training die Widerstandskurven immer konstant bleiben.

Der SRM-Test
Wir sind die Rolle mit einem SRM-System gefahren und haben folgende Ergebnisse erzielt. Testbedingungen waren 53/39er Kettenblatt vorne und 11-23er Ritzel

Kleinster Gang: 60 Watt
Kleiner Gang: 120 Watt
Mittlerer Gang: 250 Watt
Schwerster Gang: 530 Watt

Hier ein Geräuschsample zur Wattmessung, um Euch die Lautstärke etwas näher zu bringen.
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FOTOSTRECKE

CycleOps JetFluid Pro

Bedienung: Start in 30 Sekunden
Einmal eingestellt, kann man beim zweiten Mal innerhalb von 30 Sekunden mit dem Training starten: Aufklappen, Radeinspannen, Widerstandeinheit fixieren und los geht’s. Es muss keinerlei Verkabelung montiert werden. Der Widerstand beim Fahren wird, wie oben beschrieben, alleine durch die Rolle reguliert. Der Fahrer muss nur nach Gefühl schneller oder langsamer Treten beziehungsweise hoch oder runter Schalten – eben so wie auf der Straße auch.

Kein Training am Berg
Da bei geringer Trittfrequenz kein schwerer Gang einzustellen ist, lasssen sich Bergfahrten (K3-Training) nicht auf der JetFluid Pro durchführen.

> Interessanter Thread im Forum zum Thema Krafttraining auf der Rolle

Lautstärke oder wie laut muss ich den Fernseher stellen?
Die JetFluid Pro hat verglichen mit anderen Rollentrainern einen gut erträglichen Geräuschpegel. Lautlos ist sie aber natürlich nicht, doch die auftretenden Vibrationen sind sehr gering. Allerdings ist ein leichtes Surren hörbar. Der Fernseher muss beim Fahren also nur etwas lauter gestellt werden als normal. Die Lautstärke kann mit einem Rollen-tauglichen Reifen deutlich reduziert werden.

Optionales: Trainingsmatte und praktischer Schweißfänger
Als Zubehör bietet CycleOps eine schöne große Trainingsmatte (45 Euro) und einen flauschigen Schweißfänger (25 Euro) mit integrierten Taschen für Fernbedienung, Handy oder Sonstiges an. Eine Vorderradstütze wird leider nicht angeboten.

CycleOps Trainingsmatte im Shop

CycleOps Schweißfänger im Shop

Vorderradstütze im Shop

Fazit: Konzentration auf das Wesentliche
Die CycleOps JetFluid Pro ist einen Rollentrainer ohne große Spielereien. Die Rolle bietet ein realitätsnahes Fahrgefühl und ist einfach in der Bedienung. Sie eignet sich für alle, die sich mehr auf das Training, als auf ein Display mit tausend Optionen konzentrieren wollen.

Preis: etwa 330 Euro

CycleOps JetFluid Pro im Shop

Alternative
Für etwas weniger Geld ist die Tacx Satori zu haben. Hier lässt sich der Widerstand allerdings nur Stufenweise in zehn Schritten über einen Lenkerschalter variieren, was nicht immer exakte Widerstände ermöglicht. Dafür sind K3 Trainingseinheiten (also mit kleiner Trittfrequenz und schwerem Gang) möglich.

Tacx Satori im Shop

Plusminus CycleOps JetFluid Pro
+ Lebenslange Garantie
+ Höhenverstellbare Fußelemente
+ Schneller Aufbau und gute Fixierung des Rades
+ Intensives Intervalltraining ohne „Durchrutschen“ gut möglich
– Fixierung beim ersten Mal ohne Anleitung schwierig
– Keine Simulation von Bergfahrten (K3-Training) möglich

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