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Stretching: beweglicher, belastbarer … schneller

2. Dezember 2012 von Meike Maurer

Ingo Kutsche freiSvenja Bazlen hat sich in diesem Jahr den Traum von Olmypia erfüllt und in London zusammen mit Anne Haug und Anja Dittmer die DTU-Damen vertreten. Im nächsten Jahr wendet sie sich neuen Zielen zu. Vorerst soll es über die Mitteldistanz gehen. Am besten nach Las Vegas zur Ironman 70.3 WM. Wir haben uns mit Svenja über ihr Dehnprogramm unterhalten und sie hat uns gleich ihre Übungen vorgestellt.


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Statisch oder dynamisch? Vor dem Training oder nach dem Training? Oder lieber überhaupt nicht? Seit Jahren werden Vor- und Nachteile des Dehnens diskutiert, mit dem Ergebnis, dass Dehnen durchaus seine Berechtigung hat.

Sicher ist bei diesem Thema wahrscheinlich nur eines, dass es vermutlich nie ein Patentrezept für „richtiges Dehnen“ geben wird und es wie so oft, eine individuelle Entscheidung ist, was einem am besten gut tut.
Es gibt Menschen, die eher Yoga- oder Pilates-Übungen mögen und andere, die sich gerne in der Bewegung dehnen, wie das beispielsweise bei vielen Core-Übungen der Fall ist. Und dann gibt es einfach die klassischen Dehnübungen verschiedener Körperregionen und Muskeln, die vermutlich jeder kennt und die nur selten bei einer Dehneinheit fehlen.

Dehnen im Sportalltag einer Profisportlerin

Ausdauer, Kraft, Koordination und auch Beweglichkeit sind im Triathlon wesentliche sportliche Fähigkeiten, um schnell Schwimmen, Radeln und Laufen zu können.

Sportwissenschaftler und Trainer sind sich zumindest in diesem Punkt einig: Ein flexibler Muskel ist leistungsfähiger und  benötigt weniger Energie. Das hängt damit zusammen, dass der Gegenmuskel der aktiven Muskulatur nicht die Bewegung bremst und bei gleichem Kraftaufwand beispielsweise beim Laufen, einen längeren Schritt und eine höhere Frequenz ermöglicht. Ein verkürzter Muskel erhöht zudem das Verletzungsrisiko.

„Ich freu mich über jede Trainingseinheit, die Dehnen heißt, um Muskelverspannungen vom Training und Reisen wieder zu lockern, dabei ist es wichtig,  dass man regelmäßig dehnt um die Muskelflexibilität zu bewahren“, erklärt Svenja Bazlen. Und ergänzt: „Ich dehne mich beispielsweise kurz vor dem Schwimmen oder auch ein paar Minuten nach jedem Lauf. Ein oder zwei Mal wöchentlich leg ich eine separate Dehneinheit ein, in der ich alle wichtigen Bereiche  von der Schulter-, über die Arm- bis hin zur Bein- und Gesäßmuskulatur dehne.“

Dynamisches Dehnen vor dem Sport, statisches Dehnen danach

Der Tenor im Leistungssport geht daher in folgende Richtung: Dynamische Dehnbewegungen werden eher vor dem Sport und vor allem vor dem Wettkampf eingesetzt, um die Muskelspannung (Tonus) nicht zu sehr zu senken und die Durchblutung zu erhöhen. Statisches Dehnen sollte nach der Trainingseinheit erfolgen – am besten nach einer kleinen Pause – um eine Muskelverlängerung zu bewirken.

Hier geht`s weiter zu den Dehnübungen


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