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Stars im Trainingslager: Zwischen Leistung und Lagerkoller – Svenja Bazlen

19. Februar 2016 von Christine Waitz

Ingo KutscheLetztes Jahr meisterte die 31-jährige ihre Langdistanzpremiere in Roth mit Bravour. Als Sechste lief Svenja Bazlen durch das Ziel und war durchwegs zufrieden. Das Ziel ihres Frühjahrs-Trainingslager 2016 war das katalanische Palamós. Ob sie wohl auch nicht ohne ihre Mocca-Kanne in das Trainingslager flog?


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Vor dem Abflug steht die Arbeit. Genauer gesagt das Packen. Und sind wir ehrlich, das ist kein leichtes Unterfangen für einen Triathleten. 23 Kilogramm sind schließlich schnell erreicht… Neben allem, was der Sport so benötigt, hat sicherlich jeder das ein oder andere unverzichtbare Stück im Gepäck, das man sich eigentlich sparen könnte. Was darf bei dir nicht fehlen?

Ich checke immer ab, ob es eine Kochgelegenheit gibt und wenn das der Fall ist, dann darf das Espresso-Kännchen samt Tasse nicht fehlen.

Apropos fehlen: Manchmal passiert’s eben doch: Kurz zu Hause noch eine Runde mit dem Rad gedreht und glatt den Helm vergessen wieder einzupacken. Was lässt du gerne einmal zu Hause liegen?

Ingo KutscheIch muss zugeben, ich habe mir über die Jahre hinweg einen kleinen Spickzettel geschrieben. Auf den gucke ich immer, wenn ich denke, ich habe alles. Trotzdem habe ich schon ein paar Mal meine Uhr vergessen.
Wenn ich ins nicht-europäische Ausland fahre, vergesse ich immer, dass ich meistens noch ein paar Münzen der erforderlichen Währung zu Hause habe. Und diesen Reisestecker vergesse ich auch andauernd. Mittlerweile habe ich davon schon eine ganze Auswahl…

Wann und wo warst du eigentlich das erste Mal im Trainingslager?

Meine ersten Triathlon-Trainingslager waren auf Sizilien. Da habe ich ordentlich Lebenshöhenmeter auf dem Rad gesammelt ;)

Eigentlich möchte man topfit wieder zurück kommen. Häufig jedoch, erwischt es einen nach dem Trainingslager: Erkältung, oder gar Grippe zeugen von einem strapazierten Immunsystem. Was ist dein Tipp um im Camp und auch danach gesund zu bleiben?

Ich reise niemals ohne Schal und Mütze im Gepäck. Man weiß nie, wie warm oder kalt es im Zug, Flugzeug oder Auto ist, da habe ich meisten eines, oder beides an. Für mich ist es ganz wichtig im Trainingslager immer genug Energie zuzuführen, d.h. immer genug essen, und dabei warm anziehen. Für die zwei bis drei Tage nach dem Trainingslager mache ich mir außerdem keine extra Termine um genug Schlaf zu bekommen.

Sind wir ehrlich: Im Trainingslager werden stets auch Geschichten geschrieben. Kaum ein Sportler, der nicht vom größten Hungerast aller Zeiten, den steilsten Bergen Italiens, der legendärsten Ausfahrt aller Zeiten, oder dem größten Stück Erdbeerkuchen der Welt berichten kann. Was ist deine erinnerungswürdigste Ausfahrt?

Oh je, das ist schwierig. Ich erinnere mich gerne an einige Trainingslager-Geschichten. Und ich muss zugeben, mir hat eine Tafel Schokolade, oder auch eine Tüte Chips an der Tankstelle, schon ganz schön oft sehr gut geschmeckt.

Der Küstenklassiker auf Mallorca, der Anstieg zum Beide auf Fuerteventura, die Ironman Runde auf Lanzarote, oder doch lieber die Strecke des Nove Colli in Italien – deine absolute Lieblingsrunde….

Ich glaube das ist die Küstenstraßen-Runde in Palamós.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für dein Camp!

Mehr rund um das Thema Trainingslager gibt es in unserem Themenspezial.

Zur Website von Svenja Bazlen.

Foto: Ingo Kutsche

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