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Stars im Trainingslager: Zwischen Leistung und Lagerkoller – Julia Gajer

16. Februar 2016 von Christine Waitz

Ingo Kutsche, freiIm Rahmen unseres Themenspezial „Ab in’s Trainingslager“, haben wir die deutschen Profis gebeten, uns Einblick in ihr letztes Camp zu geben. Heute verrät uns Julia Gajer ihre liebste Tour, ob sie schon jemals was vergessen hat, und was bei ihr im Gepäck auf keinen Fall fehlen darf. Denn eines ist sicher: Wer so oft und so lange auf Reisen ist, der weiß seinen Koffer perfekt zu packen.


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Vor dem Abflug steht die Arbeit. Genauer gesagt das Packen. Und sind wir ehrlich, das ist kein leichtes Unterfangen für einen Triathleten. 23 Kilogramm sind schließlich schnell erreicht… Neben allem, was der Sport so benötigt, hat sicherlich jeder das ein oder andere unverzichtbare Stück im Gepäck, das man sich eigentlich sparen könnte. Was darf bei dir nicht fehlen? 

Ich habe immer eine elektrische Bialetti-Kaffeekanne für den Kaffee morgens vor der ersten Einheit, oder mittags nach einer langen Radeinheit dabei. Ohne Kaffee geht’s einfach nicht!

Apropos fehlen: Manchmal passiert’s eben doch: Kurz zu Hause noch eine Runde mit dem Rad gedreht und glatt den Helm vergessen wieder einzupacken. Was lässt du gerne einmal zu Hause liegen?

Bisher habe ich noch nichts wesentliches vergessen.

Wann und wo warst du eigentlich das erste Mal im Trainingslager?

Mein allererstes Triathlon-Trainingslager war 2009 in Camp de Mar, auf Mallorca. Als Jugendliche hatte ich allerdings schon einige Schwimmtrainingslager unter anderem in Wilhelmshafen und Schöningen absolviert.

Eigentlich möchte man topfit wieder zurück kommen. Häufig jedoch, erwischt es einen nach dem Trainingslager: Erkältung, oder gar Grippe zeugen von einem strapazierten Immunsystem. Was ist dein Tipp um im Camp und auch danach gesund zu bleiben?

Allgemein sollte man gut auf seinen Körper hören und sich seine Kräfte sinnvoll einteilen. Die ersten Tage sollten nicht gleich mit Vollgas angegangen werden, auch wenn die Motivation noch so groß ist. Der Körper braucht Zeit den Flug und die Klimaumstellung zu verkraften. Wieder zu Hause, sollte man dem Körper Zeit zur Erholung geben, so kann sich das Immunsystem schnell wieder regenerieren und die Infektgefahr sinkt.

Ingo Kutsche, frei

Sind wir ehrlich: Im Trainingslager werden stets auch Geschichten geschrieben. Kaum ein Sportler, der nicht vom größten Hungerast aller Zeiten, den steilsten Bergen Italiens, der legendärsten Ausfahrt aller Zeiten, oder dem größten Stück Erdbeerkuchen der Welt berichten kann. Was ist deine erinnerungswürdigste Ausfahrt?

In meinem ersten Trainingslager auf Mallorca standen als Königsetappe 220 Kilometer an. Es sollte flach von Camp de Mar nach Pollenca gehen und dann über die Küstenstraße zurück. Da meine bis dato längste Ausfahrt ca. 130 Kilometer waren, war das ein ziemliches Abenteuer. Ich weiß noch, dass ich vor dem letzten Anstieg auf der Küstenstraße kurz vor Andratx noch ein extra Gel brauchte, um nach Hause zu kommen. Landschaftlich war die Strecke jedoch wunderschön, was für die ganzen Strapazen entschädigte.

Der Küstenklassiker auf Mallorca, der Anstieg zum Teide auf Fuerteventura, die Ironman Runde auf Lanzarote, oder doch lieber die Strecke des Nove Colli in Italien – deine absolute Lieblingsrunde….

Die Küstenstraße auf Mallorca.

Mehr rund um das Thema Trainingslager gibt es in unserem Themenspezial.

Foto: Ingo Kutsche

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