Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Training > Allgemein2 > Stars im Trainingslager: Zwischen Leistung und Lagerkoller – Diana Riesler
Training Triathlon.de

Stars im Trainingslager: Zwischen Leistung und Lagerkoller – Diana Riesler

17. Februar 2016 von Christine Waitz

Ingo Kutsche, freiBei ihr müsste man fragen, wie es ist, wenn sie nicht im Camp ist. Diana Riesler ist mittlerweile Wahl-Mallorqinerin. Dort trainiert sie nicht nur selbst, sondern hat, zusammen mit Partner und Coach Joseph Spindler, auch ständig andere Athleten zu Gast. Dabei kann es dann dennoch einmal hektisch zugehen. Ob dann auf Reisen alles im Koffer ist, verrät sie uns im Interview.


Triathlon Anzeigen

Vor dem Abflug steht die Arbeit. Genauer gesagt das Packen. Und sind wir ehrlich, das ist kein leichtes Unterfangen für einen Triathleten. 23 Kilogramm sind schließlich schnell erreicht… Neben allem, was der Sport so benötigt, hat sicherlich jeder das ein oder andere unverzichtbare Stück im Gepäck, das man sich eigentlich sparen könnte. Was darf bei dir nicht fehlen?

Wenn es in Länder mit nicht so guten Cafés geht, dann kommt auf jeden Fall die Mini-Espressomaschine mit. Ohne guten Kaffee geht es einfach nicht.

Ingo Kutsche, freiApropos fehlen: Manchmal passiert’s eben doch: Kurz zu Hause noch eine Runde mit dem Rad gedreht und glatt den Helm vergessen wieder einzupacken. Was lässt du gerne einmal zu Hause liegen?

Eigentlich möchte ich es nicht beschreien, aber bisher lief alles ohne Verluste ab. Ich mache mir vor der Abfahrt immer eine Liste, was ich alles brauche, und wenn AirBerlin & Co nicht gerade den Koffer verlieren, sollte dann auch alles dabei sein.

Wann und wo warst du eigentlich das erste Mal im Trainingslager?

Das ist schon einige Jahre her. Ich glaube, so um die acht Jahre. Ehrlich gesagt, kann ich mich schon gar nicht mehr genau daran erinnern. Entweder war es Zypern, oder St. Maxime in Frankreich.

Eigentlich möchte man topfit wieder zurück kommen. Häufig jedoch, erwischt es einen nach dem Trainingslager: Erkältung, oder gar Grippe zeugen von einem strapazierten Immunsystem. Was ist dein Tipp um im Camp und auch danach gesund zu bleiben?

Zum einen sollte man es einfach nicht übertreiben. Viele kommen daheim nur wenig zum Trainieren und wollen dann im Camp alles nachholen. Mit dem Wechsel der klimatischen Bedingungen und einem enormen körperlichen Stress macht das kein Körper gerne mit. Deswegen sollte man im Camp lieber etwas gemäßigter trainieren. Ich nehme für den Fall der Fälle immer noch gerne Echinacea-Tabletten oder Tropfen mit, bei denen ich gut eine Woche vor dem Camp mit der Einnahme beginne, um das Immunsystem zu stärken.

Sind wir ehrlich: Im Trainingslager werden stets auch Geschichten geschrieben. Kaum ein Sportler, der nicht vom größten Hungerast aller Zeiten, den steilsten Bergen Italiens, der legendärsten Ausfahrt aller Zeiten, oder dem größten Stück Erdbeerkuchen der Welt berichten kann. Was ist deine erinnerungswürdigste Ausfahrt?

Ingo Kutsche, freiHeiligabend haben wir uns auf Mallorca bei unserem ersten Inselaufenthalt verfahren und waren insgesamt neun Stunden unterwegs. Die letzte Stunde haben wir das Handy als Radlampe verwendet, damit uns die Autofahrer in der Dunkelheit überhaupt erkennen. Da es gerade Heiligabend war, und ich einfach nur noch ins Bett gefallen bin, werde ich diesen Tag niemals vergessen.

Der Küstenklassiker auf Mallorca, der Anstieg zum Teide auf Fuerteventura, die Ironman Runde auf Lanzarote, oder doch lieber die Strecke des Nove Colli in Italien – deine absolute Lieblingsrunde….

Meine Lieblingstour habe ich genau vor der Haustür: von Felanitx nach Sa Calobra und zurück. Wenn man hinten raus noch Druck hat, weiß man, dass man fit ist.

Zur Website von Diana Riesler.

Fotos: Ingo Kutsche

Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden