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Sport im Frühling: Frühlingserwachen trotz Pollenallergie

19. März 2015 von Christine Waitz

Christine Waitz,   freiNach den kalten Monaten können es die meisten Sportler nicht mehr erwarten, endlich wieder bei frühlingshaften Temperaturen zu laufen, auf das Rad zu steigen oder in die Berge zu gehen. Mütze, Handschuhe und warme Sportjacke bleiben im Schrank und auch die Gefahr von vereisten Wegen ist gebannt. Doch hat eine immer größer werdende Gruppe gerade jetzt nichts zu lachen. Inzwischen ist in Deutschland jeder Dritte von Allergien betroffen – der Großteil davon hat Heuschnupfen.


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Dabei sollte Heuschnupfen keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, da die Erkrankung unbehandelt auch die tieferen Atemwege (Bronchien) befallen kann und so häufig zu allergischem Asthma führt. Schon ab Februar müssen Pollenallergiker mit einer laufenden Nase, brennenden Augen, Atemnot und trockenem Husten kämpfen. Dabei sind die Folgen der Allergie meist entzündlicher Natur. Ursache dafür ist eine Fehlinterpretation des Immunsystems, das die Allergie auslösenden Stoffe (sogenannte Allergene) als schädlich interpretiert und deshalb bekämpft.

Wie lässt sich dieser Teufelskreis unterbrechen?

Die beste Methode ist, den Kontakt mit den Allergenen möglichst zu vermeiden. Während dies bei einigen Stoffen wie bestimmten Lebensmitteln gut machbar ist, gestaltet sich das bei einer Pollenallergie schwierig. Doch schon mit minimalen Änderungen im persönlichen Lebensstil können die Heuschnupfenbeschwerden reduziert werden.

Foto: Nora Reim frei

So sollten Pollenallergiker z.B. erst abends oder nach einem kräftigen Regenschauer trainieren, da dann der Pollenflug besonders gering ist. Weil an der Kleidung und in den Haaren Blütenstaub haften bleibt, die Sportbekleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Wer die Symptome natürlich und wirksam lindern möchte, kann zur Enzymtherapie greifen. Die Enzyme bringen Entzündungen zuverlässig zum Abheilen und können damit den Alltag von Allergikern erleichtern. Weil Heuschnupfen im Grunde zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut führt, die durch den Kontakt mit Pollen ausgelöst wird, können die Enzyme hier besonders wertvolle Hilfe leisten. Als besonders erfolgreich hat sich dabei die Kombination aus den natürlichen Enzymen Bromelain und Trypsin sowie dem Flavonoid Rutosid erwiesen.

Entzündungen und Schwellungen

Entzündungen sind der Mechanismus, mit dem das Immunsystem eine Schädigung des Körpers bekämpft. Ihr Ziel ist es, den entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten und negative Auswirkungen zu verhindern. Dabei läuft ein präzises Programm ab, das Schwellung, Rötung, Erwärmung und Schmerz mit sich bringt.
Christine Waitz, freiHier können nun die Enzyme dem Immunsystem unter die Arme greifen. Wie ein mobiles Einsatzkommando werden sie an den Ort des Geschehens gerufen und beschleunigen dort den natürlichen Ablauf und damit die Abheilung der Entzündung. Enzyme wirken antientzündlich, Schwellungen gehen mit ihrer Hilfe schneller zurück und die Schmerzen werden dadurch spürbar reduziert. Dabei unterdrücken Enzyme im Gegensatz zu den gängigen Schmerzmitteln die Entzündung nicht, sondern fördern eine schnellere Ausheilung.

Übrigens: Über die Nahrung aufgenommene Enzyme können nicht arzneilich wirken, da sie durch die Magensäure zerstört werden. Ein magensaftresistenter Überzug schützt die Enzyme vor der Magensäure. So gelangen diese unbeschadet in den Darm, wo sie aufgenommen werden und am Entzündungsherd ihre Heilkraft entfalten können.

Ihr sucht noch mehr Informationen? Hier spricht triathlon.de Experte Rainer Wittmann über Heuschnupfen.

Hier gibt es mehr Informationen zu Enzymen.

Fotos: triathlon.de, Nora Reim

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