Stuhr, 29. Juli 2012 – Im Programm des Silbersee-Triathlons Stuhr wurde der nächste Wertungslauf der Regionalliga Nord ausgetragen. Ein prominent besetzter Sprintwettbewerb mit überraschendem Ausgang zog die Zuschauer an die Strecke.

Die Kurzdistanz mit dem Rennen der Regionalliga Nord
Bei den Männern setzte sich Dag Störmer in 1:57:54 Stunden gegen Olaf Geserik (1:59:49) und Marc Hardy (2:02:02) durch. Bei den Damen kam die DTU-Kaderathletin Lisa Müller-Ott vom USC Kiel mit 02:10:57 Stunden als erste ins Ziel, sie ließ damit Britta Anderson (2:23:14) und Kerstin Stoll (2:25:17) weit hinter sich. Im dritten Rennen der Regionalliga Nord setzte sich damit das ESV Hameln-Quartett mit Nils Reckemeier, Cord Grabbe, Richard Getz und Stefan Schwarz in der Teamwertung über die olympische Distanz deutlich von den Verfolgern, den Teams Kaifu Hamburg und Hannover 96, ab.
Bei den Damen sicherten sich die Triabolos aus Hamburg mit elf Punkten den Tagessieg. In der Zwischenwertung nach drei von fünf Läufen der Regionalliga Nord ergibt sich folgendes Bild an der Spitze: Bei den Männern führt das Kaifu Tri Team, bei den Damen die Triabolos Hamburg e.V.
Jonas Schomburg düpiert Olympiateilnehmer Marek Jasoka im Sprint

Der angekündete Start des polnischen Olympiateilnehmers Marek Jaskolka hatte viele Zuschauer an den Silbersee gelockt. Doch dann wurde der Sprintwettbewerb beim 19. Silbersee-Triathlon fast zu einer „One-man-Show“ von Jonas Schomburg. Mit Streckenrekord von 0:53:29 Minuten gelang dem 18-Jährigen ein glatter Start-Ziel-Sieg. Mit einer starken Laufleistung zog Jaskolka, der nach dem Radsplit sogar auf Rang fünf gelegen hatte, noch an Philipp Weber (0:56:18) und Lokalmatador Philipp Fahrenholz (0:56:56) sowie Ulrich Frank vorbei.
Im Sprint der Frauen setzte sich trotz eines Sturzes auf Radstrecke erneut Maren Rösner (1:07:58) durch. Platz zwei und drei gingen an Rebecca Reckemeier (1:08:39) und Meike Gutberlet (1:08:46).
Insgesamt erlebten die rund 800 Starter beim 19. Silbersee-Triathlon eine rundum gelungenen Veranstaltung. Für das junge Organisationsteam um Jan Neubauer sowie die 140 Helfer gab es reichlich Lob und nach den extrem nasskalten Bedingungen im Vorjahr spielte diesmal auch das Wetter mit.
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Fotos: LC Hansa Stuhr, Christiane Golenia

