Schwimmen für Triathleten:
Das Kraul-Handicap
Und wie ist Dein Handicap?
Analog wie beim Golf ist das Ziel, sein Handicap grundsätzlich möglichst tief zu halten. Das Problem ist nur, um wirklich schnell zu sein, muß man auch schneller ziehen (Armzug). Das führt jedoch zu einer höheren Zahl von Armzügen. Wer dagegen länger gleitet, hat weniger Armzüge, braucht aber länger, um die 25m zurückzulegen.
Kraftvoll gleiten
Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist der kraftvolle lange Gleitzug, der nur in einer effizienten aquadynamischen das heisst widerstandsarmen Kraultechnik zum Einsatz kommt. Wer weniger Armzüge für eine bestimmte Strecke benötigt spart Kraft, da jedes Nachvorneführen des Arm zusätzlich Energie kostet. Ziel ist also, länger zu gleiten und gleichzeitig seine Geschwindigkeit möglichst hoch zu halten.
Der Armzugfaktor (AF)
Um unabhängig von der Schwimmstrecke eine Aussage über die Kraultechnik machen zu können, kann man das Handicap durch die Meß-Entfernung teilen, dann erhält man den Armzugfaktor. Wenn man zum Beispiel bei einer Strecke von 25 Meter ein Handicap von 30 hat, ergibt das einen AF = 1,2.
Armzugfaktor (AF) = (Anzahl Armzüge + Schwimmzeit in Sek.) / Schwimmstrecke in Meter
Mit dem AF lässt sich dann in Abhängigkeit der Schwimmstrecke der benötigte Energieverbrauch nach folgender Formel abschätzen:
Energieverbrauch mit AF=1,2 für 3,8km:
E = (1,2 * 3800 m) / 5 = 912 kcal
Viel Spaß beim Drücken eueres Handicaps










