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Schwimmen für Triathleten: Das Kraul-Handicap

16. Februar 2010 von Stefan Plate

Schwimmen für TriathletenZeit ist relativ, aber 25 Meter im Hallenbad oder gar 3,8 Kilometer beim Ironman sind wie sie sind. Wie effizient Ihr durch das Wasser gleitet hängt auch vom Training ab. Wir zeigen Euch eine Methode zum Messen der Effizienz Eurer Kraul-Technik.

Einen Leistungstest (zum Beispiel 400 Meter Kraul auf Zeit) zur Bestimmung der eigenen Leistungsfähigkeit hat wahrscheinlich jeder schon mal in sein Schwimmtraining integriert. Aber wie misst man die Qualität seiner Kraul-Technik?

Ein Ansatz hierzu ermöglichst das sogenannte Kraul-Handicap. Hierbei schwimmt man 25 Meter auf Zeit und zählt gleichzeitig seine Armzüge. Summe aus beiden (Zeit und Armzüge) ergibt das Handicap. Abstoßen vom Beckenrand und Beinschlag ist erlaubt.

Kraul-Handicap (25m) = Anzahl Armzüge + Schwimmzeit in Sekunden

Ein durchschnittlicher Schwimmer sollte sich bemühen, sein Handicap unter 40, ein leistungsorientierter Schwimmer unter 30 zu drücken. Idealerweise sollte auch die Zahl der Armzüge und die benötigte Zeit inetwa gleich sein. Liegen die Werte mehr als 5 Punkte auseinander, weißt das auf Einseitigkeiten in der Kraultechnik hin.


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Der Autor des Artikels, Stefan Plate, ist längjähriger Chef-Schwimmtrainer beim mrrc München (größter bayrischer Triathlon-Verein). Er leitet seit 7 Jahren Kraultechnik-Seminare und ist Langstreckenschwimmer und Mittel-Distanz-Finisher.
Bei allen Services (Mister Wong, Yigg, Infopirat etc.)

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