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Schwimmbrillentest 2012/2013: triathlon.de sorgt für Durchblick

18. November 2012 von Andreas Döring

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Aqua Sphere Kaiman

Die Aqua Sphere Kaiman ist eine Trainingsbrille für Jedermann/frau. Im Test ist sie zwar nicht durch extravagantes Design aufgefallen, sondern vielmehr durch ihre ausgesprochen hohe Dichtigkeit. Selbst nach mehrmaligem Auf- und Absetzen blieb die Brille innen trocken. Der Clipverschluss zur Größeneinstellung besticht durch einfaches Handling. Laut Produktbeschreibung zeichnet sich die Kaiman vor allem durch hohen Tragekomfort und eine 180-Grad-Panoramasicht aus. Im Wasser ist von einem Panoramablick nicht mehr viel zu sehen – das Blickfeld kommt eher einem Tunnel gleich. Beim  Anprobieren saß die Brille auf Anhieb auch nicht optimal. Desweiteren kann der Nasensteg nicht dem Gesicht angepasst werden.

UVP: 24,95 Euro

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Aqua Sphere Kayenne

Optisch betrachtet gibt es an der Aqua Sphere Kayenne nichts auszusetzen. Das etwas andere Design der Schwimmbrille ist ansprechend, dank der modernen Micro-Frame-Technologie wird der Wasserwiderstand äußerst gering gehalten. Damit ist die Kayenne gut für Wettkämpfe geeignet. Eine einfache Einstellung der Brille wird über das Quick-Fit-Schnallensystem ermöglicht. Das angenehme Tragegefühl an Land und im Wasser überzeugte unsere Tester. Minuspunkte gab es sowohl für die leicht dreieckige Form der Gläser, die den Testern das Gefühl gab, ein eher eingeschränktes Sichtfeld zu haben, als auch für den nicht-verstellbaren Nasensteg.

UVP: 26,00 Euro

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Aqua Sphere Vista

Ist Aqua Sphere mit der Entwicklung der Vista endgültig unter die Taucher gegangen? Auf den ersten Blick scheint es so. Doch hinter dem klobigen Outfit versteckt sich ein kleines Genie. Schon beim Aufsetzen der Vista stellt sich ein “Aha-Erlebnis” ein. Der ergonomisch geformte Rahmen drückt – wie manch andere Schwimmbrille – weder auf die Augen noch hinterlässt er Spuren im Gesicht. Zugleich verhindert der große Rahmen, dass Wasser in die Brille eindringen kann. Das Sichtfeld ist – wie vom Hersteller versprochen – bei 180 Grad, fühlt sich aber deutlich größer an. Zudem ist die Einstellungsmöglichkeit dank des Quick-Fit-Schnallensystems ähnlich einfach wie bei den anderen Schwimmbrillen von Aqua Sphere. Trotz ihres wuchtigen Aussehens ist die Vista eine Wettkampfbrille. Einziger Nachteil der Brille ist der nicht-verstellbare Nasensteg. Trotzdem ist die Vista der triathlon.de Testsieger.

UVP: 29,95 Euro

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Aqua Sphere Seal XP

Die Seal XP (XP steht für extra professional) wird vom Hersteller als die ultimative Softframe-Schwimmbrille für Wettkampfschwimmer, Triathleten und Freizeitschwimmer angepriesen. Das Vorgängermodell der Aqua Sphere Vista ist ebenso eine große „Taucherbrille“, fällt für ihre Größe allerdings eher klein aus. Die Brille kommt mit einer schönen Aufbewahrungsbox daher und vereint alle technologischen Entwicklungen aus dem Hause Aqua Sphere wie das Quick-Fit-Schnallensystem, die 180-Grad-Panoramasicht oder der ergonomisch geformte Rahmen. Das größte Manko an der Seal XP ist das Sichtfeld. Obwohl die Gläser relativ groß sind, ist das Sichtfeld kleiner als bei der Vista. Zur Nase hin traten im Test kleinere Sehirritationen auf. Durch den enormen Maskenkörper kann sich die Brille allerdings extrem gut an das Gesicht ansaugen. Wer das nicht gewohnt ist, dem kann es passieren, dass sich die Brille zu fest ansaugt und dadurch ein unangenehmer Druck im Augenbereich entsteht. Entgegen der Herstellerbeschreibung ist die Seal keine Brille für den Wettkampf, sondern eher fürs Training geeignet. Die Aqua Sphere Seal XP begeisterte im Test dennoch nicht so wie ihr großer Bruder, die Vista.

UVP: 18,90 Euro

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