Ronnie Schildknecht:
Lässt keinen Pass aus
Dein stärkste Disziplin ist das Radfahren. Wie sieht eine härtere Trainingseinheit auf dem Rad aus bei Dir? Und wie kontrollierst Du die Intensität (Puls, Watt)?
Wie gesagt ist das ein von mir initiertes drei stündiges Gruppen Radtraining, der “King of Hill ride”. Am Berg wird jeweils 12 km frei gefahren, so hat jeder sein individuelles hartes Training mit Wettkampfcharakter. Die Intensität kontrolliere ich übers Gefühl und zur Bestätigung auch mit dem Puls. Eventuell werde ich mir für Hawaii ein Wattgerät einbauen.
Wieviele Räder stehen bei Dir zu Hause rum?
Ich habe nur Cannondales: Das Rush Mountain Bike, ein Slice und ein Super Six. Ich bin völlig verrückt nach den Dingern. Je nach Terrain variiere ich mit den Rädern.
Welche Wettkampfkombination fährst Du beispielsweise beim Ironman Switzerland?
Beim Ironman Switzerland fahre ich mein Slice hinten mit der Zipp Scheibe und vorne das 1080 von Zipp mit Schwalbe Collés. Das fährt sich fast von alleine ;-)
Du bist ja Schweizer und wenn Du daheim trainierst kommst Du doch bestimmt nie über zahlreiche Höhenmeter herum, oder?
Rund um den Zürichsee gibts ein “paar” schöne Pässe mit ordentlich Höhenmeter – ja klar. Eine schöne Tour ist zum Beispiel zuerst der Pragelpass, dann die Ibergeregg und zuletzt mein Hauspass, die Sattelegg, wo man dann weit über 3.000 Höhenmeter in den Beinen hat. Da hat man dann auch genau. Am liebsten fahre ich aber im Juli/August im Engadin die Pässe Albula, Julier, Flüela und so weiter. Das ist jeweils die schönste Trainingszeit.
Info: Ronnie Schildknecht









